Das bunte Affenbrot

das-bunte-affenbrotMonkey bread– das Affenbrot kennt man gewöhnlich als ein Hefe- Zupf- Brot aus einer Gugelhupfform. Besonders beliebt in den Staaten als süße Zimt- Brötchen. Heute möchte ich Dich auf eine herzhafte Version einladen. Das bunte Affenbrot  passt einfach immer und überall. Aromatisch, fluffig, lecker. Und das beste: jede Kugel schmeckt anders. Es ist einfach eine Wundertüte!

Für das bunte Affenbrot geht alles. Klein gehackte frische Kräuter, Körner, Haferflocken, Mohn, Sesamkörner, Kürbiskerne, Schwarzkümmel, Nüsse, Schnittlauch oder Petersilie.

Auch wenn unsere Vorräte immer kleiner werden. Für diese Zupf- Brötchen findet man immer etwas. Im Notfall den groben Salz nehmen. Oder eine Würz- Mischung. Auch meine Schränke sind nicht mehr so voll. Seit dem 13. März sitze ich zu Hause. Und war nur einmal bei Bäcker. Nur wegen einem Stromausfall und der klirrenden Kälte zu Hause. Sonst würde ich das Haus nicht verlassen.

Bei Bäcker, was eigentlich ein Tante- Emma-Laden ist, konnte ich drei Brote, vier weiche Zwiebeln und etwas Knoblauch ergattern. Obwohl ergattern ein falsches Wort ist. In dem Laden gab es alles. Plexiglasschutzwände an der Kasse, keine Hamstereinkäufe, kein Gedränge. Und das Brot ordentlich eingepackt und so lecker. Jetzt lernt man die Kunst des Brotbacken zu schätzen.

Und wie macht man das Affenbrot?

Aus dem Hefeteig werden kleine Kugeln formt. Im Öl getunkt und in Körnern oder Kräutern gewälzt. Die Größe kann man selber bestimmen. Meine sind etwas größer als Walnüsse aber kleiner als Mandarinen. Und das herzhafte Affenbrot sieht besonders schön aus, wenn die Brötchen verschiedene Farben haben. Grün, rot, gelb. Ein besonderer Tipp: den geriebenen Käse drüber bestreuen. Aber auch ohne schmecken die Brötchen sehr lecker. Auch die Arbeit des Bäckers. 

Meine Brötchen sollten super bunt sein. Die beigefarbenen Sesame-Körner waren mir zu langweilig. So habe ich Paprika aus der Gefriertruhe genommen. Klein geschnitten gibt er dem Gebäck einen besonderen Geschmack. Unerwartet lecker und so farbenfroh.

Ich bin gespannt, welche Farben Du besonders magst. Und für welche Zutaten Du dich entscheidest.

Kreuzkümmel, Knoblauch, vielleicht sogar Röstzwiebeln? Lass es Dir gut gehen 🙂

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Das bunte Affenbrot:

Zutaten:

100 ml Milch

1 TL Zucker

1 Päckchen Trockenhefe oder 20 g frische

100 ml Wasser

2 EL Sonnenblumenöl + etwas Öl zum Wälzen

1 Ei

500 g Weizenmehl

1 Prise Salz

zusätzlich: etwas Mehl

Fett für die Backform

je 1 TL Körner oder geschnittene Kräuter: Haferflocken, Kürbis-Kerne, Schwarzkümmel, Mohn, Sesamkörner, Nüsse, Petersilie, Schnittlauch. Oder rote, gelbe und grüne Paprika- Schotte klein geschnitten.

Zubereitung:

1. Lauwarme Milch und ein TL Zucker in eine Schüssel geben. Trockenhefe oder frische Hefe in die Schüssel bröckeln und mit der Milch verrühren. Mit einem EL Mehl bestreuen und abgedeckt 15 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen.

2. Lauwarmes Wasser und 2 EL Öl dazu geben. Ein Ei, das Mehl und eine Prise Salz dazu geben. Gut verkneten und an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt

3. Eine Gugelhupf-Backform einfetten. Zutaten zum Wälzen vorbereiten. Kräuter hacken. Eine Schüssel mit Öl befüllen.

4. Den Teig nochmal durchkneten und in 2o Stücke teilen. Kleine Kugel formen und jede Kugel zuerst im Öl tunken. Dann in Kernen oder Kräutern wälzen. Abwechselnd in die Gugelhupf- Backform geben. Mit einer Speisefolie abdecken und weitere 20- 30 Minuten aufgehen lassen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad 30- 40 Minuten goldbraun backen. Aus dem Backofen nehmen. Kurz abkühlen lassen und auf einen Teller stürzen. Servieren 🙂

zupfbrotchen-backen

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Das Affenbrot mit diesen tollen bunten Brötchen ist eine super Idee, um die Gedanken zu beschäftigen. Mach einfach etwas Anderes als die langweiligen Semmeln. Viele Farben, andere Form, neue Geschmacksrichtungen- traue Dich einfach!

Alles wird gut…versprochen :*

Edyta

2 Antworten auf „Das bunte Affenbrot“

    1. Hallo liebe Diana,
      ich freue mich, dass es Dir gut geht und Du meldest Dich 🙂
      Ich habe auch Lust auf eine süße Version von Monkeybread, vielleicht kommt bald auf dem Blog 🙂

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