Rote-Bete-Suppe ( Barszcz)

Hallöchen,
nach einer kurzen Pause, komme ich etwas erschöpft zurück. Es hat mich wieder erwischt…eine böse, böse Migräne. Jeder, der sie kennt, weisst genau, was ich meine…Und obwohl ich nicht vor habe, Euch von meinen Krankheiten zu erzählen, irgenwie gehört es doch dazu…Ich bin also wieder da, blass, erschöpt und etwas kraftlos. Jetzt muss in der Küche etwas geschehen, was mit Kraft zum Weitermachen gibt.  Es könnte eine Suppe sein. Ja, genau. Nicht ohne Grund nennt mich ein Arbeitskollege ,,Suppenkaspar „. Obwohl ich glaube, der Suppenkaspar wollte keine Suppe essen? Egal. Ich brauche heute eine vitaminenreiche, heisse Brühe, die mir power gibt. Am besten etwas aus der Kindheit…Eine Rote-Bete-Suppe wie bei Mutti? Rote Bete hat viel Eisen und Folsäure, schmeckt sehr lecker und diese knallrote Farbe gibt mir viel Energie…Probiert einfach selber!

Rote-Bete-Suppe ( Barszcz ) aus meiner Heimat:

500 g Rote Bete Knollen
1,5 l Brühe  ( ich nehme immer Gemüsebrühe)
1-2 getrocknete Pilze ( Steinpilze)
1 Knoblauchzeh
3 Pimentkörner
2-3 Pfefferkörner
1 Lorbeerblatt
1 Zwiebel
halbes Glas Gurkenwasser ( alternativ: Saft von einer Zitrone oder etwas Essig)
Salz, Zucker, etwas Öl

Die rohen Rote-Bete-Knollen ordentlich waschen, mit heissem Wasser bedecken und in einem Topf kochen, bis sie weich werden
( ähnlich wie Pellkartoffeln). Es kann eine Stunde dauern. Die Knollen leicht erkalten lassen und am besten jetzt schälen, solange die warm sind, geht die Schale gut ab. Am besten Handschuhe anziehen! Die geschälten Knollen grob raspeln und auf die Seite stellen.
Zwiebel schälen, grob würfeln und in Öl anschwitzen. Die Rote-Bete, Gewürze und Gemüsebrühe hinzufügen. 30-40 Minuten kochen und abschmecken. Eine gute Barszcz-Suppe braucht etwas Säure und ich nehme immer etwas Gurkenwasser aus dem Glas ( kennt ihr Essiggurken?) zum Abschmecken. Noch ein Klacks Sahne und fertig!