Haferflocken- Cookies

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Sympathische Karte von der Firma Hans Freitag.
Hurra, hurra ich habe Haferflocken- Cookies gewonnen! Es passiert so selten, dass ich etwas gewinne und ich muss es mit Euch unbedingt teilen. Vor kurzem hat meine Lieblingsbloggerin Joanna von Liebesbotschaft ein Gewinnspiel veröffentlicht: 25 Geschenk- Boxen mit 3 Sorten Hafercookies aus dem Traditionshause Hans Freitag zu gewinnen. Und was die Kekse anbetrifft, so eine Gelegenheit lasse ich mir nicht entgehen. Alles was süß schmeckt, her damit! Und ich habe tatsächlich gewonnen. Am Mittwoch kam eine sympathische E- Mail von Joanna und schon am nächsten Tag habe ich ein Geschenkbox bekommen. Was da alles drinnen war? Leckere Haferkekse mit Apfel, Schwarzwälder-Kirsch und Cranberry, eine sehr nette Karte von der Firmenchefin Anita Freitag-Meyer, ein süßes Notizblock in einer Herz- Form, eine ganz gelungene Überraschung.
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Ein Probierpaket der Firma Hans Freitag.
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Persönliche Grüße von der Firmenchefin Anita Freitag- Meyer
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Knusprige Hafer- Cookies mit Apfel.

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Und ich verrate Euch nur noch eins: diese Haferflocken- Cookies waren so lecker, dass sie ratzfatz verschwunden sind und ich musste sie sogar nach backen.

Haferflocken- Cookies nach Omas Art:

Die Zutaten:

110 g Haferflocken
170 g Weizenmehl
1 TL Backpulver
2 EL Zucker
1 prise Salz
55 g Butter
60 ml Milch
etwas Zimt
 

Die Zubereitung:

Haferflocken in einer elektrischen Gewürzmühle grob mahlen. Alle Zutaten miteinander vermengen und gut verrühren. Das Backblech mit Backpapier auslegen. Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsplatte sehr dünn ausrollen. Kleine Rechtecke oder Kreise ausschneiden, auf´s Blech geben und mit einer Gabel einstechen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad für ca. 8-10 Minuten knusprig backen. Kurz auskühlen lassen. Guten Appetit 🙂

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Liebe Grüße

Edyta

Meine Klaviertasten- Kekse für Chopin

Am 14. Februar feiern wir Valentinstag, den Tag der Liebenden. Es gibt so viele Liebespaare in der Literatur oder Geschichte, die weltberühmt geworden sind. Bei uns in der Schule gab es jeden Winter einen Cotillion- Ball. Am Anfang hat man zwischen den Tanzenden kleine Cotillions aus Papier verteilt. Auf jedem Cotillion stand ein Name und zwei Cotillions zusammen haben ein berühmtes Liebespaar gebildet. Im Laufe des Balles hat man nach seinem Partner gesucht. Es waren Tanz- Paare für einen Nachmittag: Romeo und Julia, Odysseus und Penelope, Scarlett O´hara and Rhett Butler , Tarzan und Jane, Napoleon und Frau Walewska oder Fryderyk Chopin und George Sand. Entscheidend war der Moment des Ziehens, soll ich den blauen Cotillon ziehen oder lieber den grünen, oder nein lieber den rosanen. Es sollte sich erst später rausstellen, wie das Schicksal mit uns gemeint hat und mit wem wir tanzten mußten. Soll es der kleine Dicke sein, der beim Tanzen über seine eigenen Füsse fällt, oder der grosse Dünne, der so schüchtern ist, dass seine Hände schwitzen, oder die schlimmste Möglichkeit, vielleicht ist er zwei Klasse unter uns, also viel jünger? Damals war der Cotillon- Ball eine reinste Katastrophe für mich, heute denke ich dran mit Nostalgie und finde es eigentlich süss. Und diese Kekse widme ich meinem Lieblings- Paar: Chopin und George Sand. Fryderyk Chopin, eine große Persönlichkeit in der Musikwelt, als erwachsener Mann bei einer Größe von knapp 1,70 Meter ( manche Quellen sagen sogar 1, 60 Meter ) wog er nur 44 Kg. Schon von Kind an hatte er Gesundheitsprobleme und konnte fettiges Essen schlecht verdauen. Jede Reise hat für ihn eine Woche Fasten bedeutet, solange musste sich sein Magen an die neue Küche gewöhnen. Das Menü in den Pariser Tavernen hat er schrecklich gefunden. Alles stinkt hier nach ranzigem Öl und einem alten Eber- schrieb Fryderyk in seinen Briefen an Freunde. Zu Hause pflegte er Haferbrei mit Milch, Quark, weichgekochte Eier mit Salz und Pfeffer und dazu Weizenbrötchen zu speisen. Zum Trinken gab es Pfefferminz oder Lindentee, Milch mit Butter oder Aufguss aus den gerösteten Eicheln. Fryderyk liebte jede Sorte von Bouillons und Brühen. Und seine Lieblingsnaschereien sollten Berliner Pfannkuchen sein, aber im frischen Schmalz gebacken, damit er nicht ranzig wird und stinkt. Er mochte auch Nüsse, gebackene Äpfel, kandierte Früchte und Maronen. George Sand verwöhnte ihn mit selbstgemachten Himbeer-, Stachelbeer- und Johannisbeerkonfitüren. Und wie die Liebe durch den Magen geht, kann es genauso andersrum geschehen. George Sand lud den hochsensiblen Fryderyk in ihr Haus auf dem Land in Nohant ein, wo er die ganze Zeit Komponieren sollte. Leider war der Klavier, den er bestellt hat, nicht geeignet und die Zustellung eines zweiten Instrumentes verzögerte sich. Chopin schrieb damals Sonate b-moll, das Klavier wurde erst im August geliefert und der Komponist war sehr gereizt. Zu Mittag gab es gefüllte Poularde und Fryderyk hat sich Brust und Bein gewünscht. Der Sohn von George Sand war aber schneller und hat das Fleisch aufgegessen. Ein grosser Krach und ein langes Gespräch über die Kindererziehung hat einen Schatten auf die Beziehung gelegt und im Juli 1847 trennten sie sich die beiden.
Lieber Fryderyk vergiss die fette Poularde. Probiere die Kekse, die ich heute für dich gebacken habe. Sie sehen aus, wie die Tasten auf deinem Klavier und die kleinen glänzenden Punkte, wie die tanzenden Noten…Heute ist doch Valentinstag.

Meine Klaviertasten- Kekse für Chopin:

Für die Kekse:

200 g Weizenmehl
6 EL Puder- Zucker
75 g weiche Butter
2 Eigelb
1 Tl Backpulver
1 Vanille- Zucker
 

Für die Glasur:

2-3 EL Wasser oder Zitronensaft
200 g Puderzucker
2 EL Zucker und etwas Heidelbeersaft oder Lila- Farbstoff
 

Die Zubereitung:

1. Mehl mit Backpulver mischen, alle Zutaten hinzufügen und zu einem Teig verkneten. Den Teig 30 Minuten kalt stellen. Den Teig ca. 0,5 cm dick ausrollen und Streifen von etwa 5 cm Länge und 2 cm Breite ausschneiden .
2. Backblech mit Backpapier belegen. Backofen auf 175 Grad vorheizen. Plätzchen auf das Backblech legen und etwa 12 Minuten backen. Plätzchen erkalten lassen und mit Glasur verzieren.
3. Glasur: 2-3 Esslöffel Wasser oder Zitronensaft mit 200 Gramm Puderzucker mischen zu einer glatten Zuckerguss-Masse verrühren.
4. Zucker in eine kleine Schüssel geben und mit etwas Heidelbeersaft oder Lila- Farbstoff verfärben. Zuerst mit einem Tropfen verrühren und erst wenn der Farbton nicht intensiv genug ist, etwas mehr hinzufügen. Einfach öfters probieren, bis man mit der Farbe zufrieden ist.
5. Plätzchen glasieren und den Lila-Zucker drüber streuen.

 

Fertig sind die romantischen Kekse nicht nur für den Chopin 🙂

 

 

Für Jäger und Sammler. Leckere Lebkuchen- Pilze

 
Ein neues Türchen geht auf und ich komme zu Euch mit einem neuen Rezept. Heute gibt es Lebkuchen- Pilze in der Weihnachtsbäckerei. Eine Besonderheit dieser Kekse ist, dass sie ohne Honig gebacken sind. Sie schmecken aber wie echte Lebkuchen und duften nach Weihnachten. Einen herrlichen Nikolaustag wünsche ich Euch 🙂
 
Lebkuchen- Pilze:
Zutaten:
500 g Mehl
200 g Zuckerrübensirup
200 g Puderzucker
125 g Butter
1 Ei
1 TL Natron
Prise Salz
1 TL Zimt
 
Glasur:
15 EL Puderzucker
1 EL heisses Wasser
1 EL Zitronensaft
eventuell Mohnsamen
 
Zubereitung:
Butter in einem Topf schmelzen lassen. Zuckerrübensirup hinzufügen, alles auflösen, vom Herd nehmen und etwas erkalten lassen. Mehl und Natron sieben lassen, ein Ei, Salz, Butter mit Zuckerrübensirup, Zimt und Puderzucker hinzufügen. Alles zusammen kneten und am besten über Nacht kalt stellen lassen. Den Teig ausrollen, kleine Kugeln ausstechen und Pilzstiele und -hütchen daraus formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Im vorgeheiztem Backofen bei 160 Grad 10- 15 Minuten backen. Kurz erkalten lassen und ein Hut mit einem passenden Stiel zusammensetzen. Die Kekse sind so weich, dass ich mit einem Stiel ein Loch in der Mitte eines Hütchens mache und die zwei Teile mit der Glasur zusätzlich verbinde.
 
Glasur:
Puderzucker mit Zitronensaft und Wasser zusammenrühren bis eine homogene Masse entsteht.
 

Die fertigen Pilze verzehre ich mit Mohnsamen und Glasur. Sie sehen schon jetzt wunderbar aus und vielleicht mache ich noch mit einem roten Zuckerstift ein Paar Fliegenpilzen.

Liebe Grüße

Edyta

Champignon- Kekse

champignon-kekseFrische Champignons im Winter? Auf dem ersten Blick ist es vielleicht schwer zu erkennen, es sind keine Pilze, sondern Kekse und diese Kekse habe ich bei meinem letzten Besuch bei meiner Mutter gegessen und wie es scheint, momentan sind sie ein echter Hit in meiner Heimat. Zu meiner Zeit haben wir ganz gewöhnliche Süssigkeiten gegessen, wie Hexenhäuschen, eine Art von Kuchen-Ohne-Backen, mit Quark und Keksen, oder Schimmelkuchen, ein ganz leckerer Kuchen mit einer Eischnee- Schicht zwischen dem Boden und der Streusel, oder Schokoladen- Block, eine Art Kalter-Hund, nun werden die Kekse nicht ordentlich geschichtet, sondern zerbröselt, ganz lecker, aber Champignons- Kekse?

Gerade bin ich den Zauberberg vom T. Mann am Lesen, die Satzbau im letzten Abschnitt soll Euch also nicht wundern:-) Es passt aber toll zusammen: leckere Kekse und ein Lieblingsbuch. Der Winter kann kommen.

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Champignon- Kekse:

Zutaten:

150 g weiche Butter

4 EL Puderzucker

1 Ei

2 Gläser Maisstärke

3 EL Weizenmehl

1 gestrichener TL Natron* oder 3/4 TL( Backzutat)
Achtung: kein Natron für den Haushalt!

1 EL Zitronensaft

1 TL Mandelaroma

Zusätzlich brauchen wir noch: Kakao-Pulver, etwas Mohnsamen und eine leere, trockene Pet- Flasche.

Die Zubereitung:

Die Butter cremig rühren. Den Puder- Zucker vor der Verarbeitung fein sieben und zusammen mit der Butter weiter rühren. Ein Ei und Mandel- Aroma hinzufügen. Alles glatt rühren. Das Mehl, die Stärke und Natron sieben und zusammen mit einem EL Zitronensaft zu der Butter- Ei- Masse hinzufügen. Es ist wichtig, Natron braucht Säure, um als Treibmittel zu wirken. Den Teig zusammen kneten und walnussgrosse Kugeln formen. Ein Backblech mit einem Backpapier auslegen. Die Kugeln auf das Blech legen. Die Flaschenöffnung im Kakao- Pulver eintunken und in die Mitte von jeder Kugel drücken, so entsteht ein Pilzkopf und Stiel. Mit etwas Mohn den Stiel verzieren, so sieht ein frisch gesammelter Pilz aus. Im vorgeheiztem Backofen bei 180 Grad etwa 15 Minuten backen.

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Ganz wichtig: Natron braucht Säure. Immer etwas Zitronensaft Essig, saure Sahne oder Zitronensaft bei dazu geben. Manche nennen es Natron ablöschen. Sonst schmeckt der Teig etwas merkwürdig. Die Quelle des Rezeptes auf Polnisch hier. Zur Information Natron heißt soda oczyszczona. Die Kekse werden wirklich mit Backsoda gebacken, nicht mit dem Backpulver.

Liebe Grüße

Edyta

Selbstgemachte Spekulatius- Kekse mit Mandelblättchen

selbstgemachte-spekulatius-kekse-mit-andelblättchenAdvent, Advent! In der Küche riecht es nach Zimt, Kardamon, Nelken und nach etwas, was ich nicht genau beschreiben kann…Es riecht weihnachtlich. Mein Herz pocht schneller und ich fühle mich glücklich, wie in der Kindheit. Und genauso wie damals kann ich nicht abwarten und beisse in ein frisch gebackenes Kekse. Es schmeckt würzig, fast scharf. Die Schärfe brennt auf der Zunge. Die Kekse müssen noch ruhen. Es ist noch nicht Weihnachten…

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Selbstgemachte Spekulatius- Kekse mit Mandelblättchen:

Das Rezept für Spekulatius-Kekse:

200 g Butter

125 g Zucker

2 TL Spekulatius- Gewürz

1 Ei

300 Mehl

Prise Salz

1 TL Backpulver

100 g gemahlene Mandeln

50 g Mandelblättchen

Die Zubereitung:

1. Butter schaumig rühren, nach und nach Zucker dazu rühren. zwischendurch ein Ei, Spekulatius- Gewürz und Salz darunter rühren. Mehl und Backpulver sieben, zu der Butter- Ei- Masse geben, die gemahlenen Mandeln hinzufügen. Alles zusammen kneten. Den Spekulatius- Teig für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

2. Den Ofen auf ca. 180° Grad vorheizen, den Teig teilen und portionsweise bearbeiten. Auf leicht bemehlter Arbeitsfläche 2-3 mm dick ausrollen, Formen ausstechen. Blech mit Backpapier auslegen und mit Mandelblättchen verzieren. Kekse drauflegen, bei 180 Grad ca. 12 – 15 min. backen. In gut verschlossener Dose lange haltbar! Guten Appetit 🙂

Spekulatius- Gewürz:

35 g Zimt

10 g Nelken

12g Muskatblüte

10 g Ingwer

7 g Kardamom

7 g Pfeffer

Am besten verwendet man ganze Körner, Zimtstange und zerbröseln die Zutaten im Mörser oder mahlt alles in einer Gewürzmühle. Frisch gemahlen entfaltet sich das Aroma am besten. Zur Not kann man aber auch Pulver zum Würzen nehmen. Alles mischen und in einer geschlossenen Dose aufbewahren. Fertig ist unser Spekulatius- Gewürz.

Für die Spekulatius- Kekse habe ich eine ganz einfache Ausstechform genommen zum Verzieren verwende ich Mandel- Blättchen.

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Liebe Grüße

Edyta

Schokoladen- Tannenbäume mit Kokosflocken

schokoladen-tannenbaeume-mit-kokosflockenWas wäre Weihnachten ohne Kekse? Ich habe für Euch eine kleine Auswahl meiner Lieblingsplätzchen vorbereitet. Bestimmt findet Ihr aus etwas Leckeres für Euren Plätzchen- Teller 🙂Heute sind das kleine Schokoladen- Tannenbäume mit Milchschokolade und Kokos-Flocken. Zuerst habe ich Schablone aus dem Backpapier rausgeschnitten. Es hat mich stark an Geometrieunterricht erinnert, in dem wir Würfel, Quader, Prisma, Pyramide oder Kegel gebastelt haben. Was war für eine Qual für so einen Grob- Motoriker wie ich…Das erkennt ihr bestimmt auf dem Bild unten, wo ich die Kreise rausgeschnitten habe 🙂 Habt Ihr das auch gemacht in der Grundschule? Gut, gewisse Vorkenntnisse können hier nur vom Vorteil sein. Mein Mathe-Lehrer wird sich freuen, wenn er den letzten Abschnitt liest 😉

Kommen wir aber zurück zu den Schokoladen- Bäumchen. Ich finde, es ist eine sehr dekorative Idee, die jeder selber umsetzen kann. Ich habe die Bäumchen mit einer Physalis-Frucht verschönert, man kann aber auch eine kandierte Kirsche nehmen oder einen Stern aus einem roten Apfel rausschneiden. Es sieht ganz toll aus. Lasst Euch inspirieren 🙂
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Schokoladen- Tannenbäume mit Kokosflocken :

Zutaten:

5 Eier

160 g Zucker

1 Vanillin- Zucker

160 g Schokolade

1 EL Rum

160 g Mehl

1 Tl Backpulver

80 g Kokosflocken

Zum Verzieren: Kokosflocken, Vollmilchschokolade oder Kuvertüre, Kapstachelbeeren
oder Kakao- Pulver, kandierte Kirschen.

1. Zuerst zeichne ich kleine Kreise auf dem Backpapier. Ich benutze dabei einen kleinen Teller. Dann werden die Kreise rausgeschnitten, bis zur Mitte eingeschnitten und wie Kegel zusammenfalten. Damit es hält, habe ich die Stelle mit Butter geklebt. Die Kegeln stelle ich in feuerfeste Gläser oder Kaffeetassen. Vorsichtshalber habe ich alte, gebrauchte Gläser benutzt. Es muss nicht das teure Porzellan sein. Die Gläser stelle ich auf ein Backblech, so läuft beim Backen nichts raus. Backofen wird auf 180 Grad vorheizt.

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2. Eier und Zucker schaumig rühren. Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen, etwas abkühlen und zusammen mit Rum zu den Eiern geben. Mehl mit Backpulver hinzufügen, Kokosflocken unterrühren. Den Teig in die Papier- Kegeln mit einem Löffel einfüllen.

3. Etwa 30 Minuten bei 180 Grad backen, erkalten lassen. Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen und verrühren, bis die Mischung glatt und samtig ist. Die Kegeln eintauchen und auf ein Backgitter setzen. Mit Kokos- Flocken verzieren. Kapstachelbeeren mit Hilfe eines Zahnstochers in die Mitte stecken. Guten Appetit!

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Und wie findet Ihr die Version mit Kakao und kandierter Kirsche? Oder den Winterwald? Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal,

Eure Edita

Kekse Igel und Füchse

kekse-Igel-und-fuchseDie Welt ist unruhig, das Wetter schlecht und ich erzähle Euch von Plätzchen backen. Vielleicht soll man als Blogger eine Stellung nehmen, dazu was gerade in der Welt passiert und es hier veröffentlichen…Wie kann ich weiter machen und gemütlich Plätzchen backen? Ich denke, soll sich ein Internet-Besucher auf meine Seite verwirren, höchstwahrscheinlich wird er von mir ein leckeres Rezept erwarten, statt meine politische Meinung hören wollen. Also ganz kurz: ich fühle mich von den Ereignissen in Paris sehr bedrückt und möchte ein tiefes Mitleid aussprechen. Wir müssen weiter machen, egal was noch passieren mag…

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Kekse Igel und Füchse:

125 g Butter

200 g Mehl
50 g Speisestärke
125 g Puderzucker
Salz
1 EL eiskaltes Wasser
4 Tropfen Butter- Vanilla- Aroma

Mandelstifte, Mandelblättchen, Orangeat, Schwarzkümmel


Die Zubereitung: Mehl, Speisestärke, Puderzucker, Salz vermischen. Butter in kleinen Stücken, ein Ei, ein Esslöffel kaltes Wasser und Butter- Vanilla-Aroma hinzufügen und schnell verkneten. Eine Rolle formen und in den Kühlschrank für 2 Stunden stellen. Danach die Rolle in kleine Scheiben schneiden. Aus der Scheibe eine Kugel formen. Ich habe eine Schablone in Form einer Träne aus dem Backpapier rausgeschnitten. Die Kugel auf der Schablone zu einem Igel formen.  Also hinten dick und spitz, vorne spitz zulaufend. Jetzt brauchen wir noch Stacheln aus den Mandelstiften, einfach in den Teig stecken, zwei kleine Augen- ich habe Schwarzkümmel genommen. Fertige Igel auf das Backblech legen und im vorgeheiztem Backofen bei 180 Grad etwa 10 Minuten backen.

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Kleine Füchse machen wir nach demselben Rezept. Also wieder die Rolle in Scheiben schneiden, aus der Scheibe eine kleine ovale Kugel kneten- für den Kopf, etwas grössere Kugel- für den Bauch und ein längliches Stück für das Schwänzchen. Kugel zusammenfügen, Mandelstifte schräg auf dem Kopf legen- für das Schnäuzchen. Mandelblättchen als Ohren stecken, mit Orangeat verzehren, um etwas mehr Farbe zu bekommen. Fertig! Guten Appetit 🙂

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Liebe Grüße

Edyta

Kleine Nuss- Hörnchen

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Diese kleinen Hörnchen gibt es bei mir schon zum Frühstück. Ich habe sie schon öfters gebacken, mal mit der Erdbeermarmelade, mal mit dem Pflaumenmus. Am besten schmecken mir aber die kleinen Hörnchen mit der Haselnussfüllung. Diese leckeren Kekse gehören unbedingt zu jeder Weihnachtsbäckerei. Ich war fest davon überzeugt, dass jeder die Hörnchen kennt, bis mich eine Kollegin nach dem Rezept gefragt hat. Also heute für alle, die sie noch nicht kennen 😉

Kleine Nuss- Hörnchen:

Der Teig:
200 g Butter
200 g Frischkäse
2 Eidotter
1 Vanillinzucker
80 g Zucker
400 g Weizenmehl

Die Füllung:
2 Eiweiss
180 g Zucker
200 g Haselnüsse, gemahlen
4 Tropfen Rum- Aroma

Zubereitung:
Butter, Frischkäse, Eidotter, Zucker und Vanillinzucker vermischen, dann das Mehl hinzufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten. In Folie wickeln und mindestens 2 Stunden oder auch über Nacht kalt stellen. Teig in 4 gleichgroße Teile teilen. Den Teig rund ausrollen. Eiweiß mit Zucker steif schlagen. Haselnüsse und Rum- Aroma unterheben. Die Nussfüllung auf die Teig- Platten streichen, in 16 Stücke einteilen, zu Hörnchen aufrollen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C (Umluft: 150°) ca. 12 – 16 Minuten goldgelb backen.

Liebe Grüße

Edyta