Das bunte Affenbrot

das-bunte-affenbrotMonkey bread– das Affenbrot kennt man gewöhnlich als ein Hefe- Zupf- Brot aus einer Gugelhupfform. Besonders beliebt in den Staaten als süße Zimt- Brötchen. Heute möchte ich Dich auf eine herzhafte Version einladen. Das bunte Affenbrot  passt einfach immer und überall. Aromatisch, fluffig, lecker. Und das beste: jede Kugel schmeckt anders. Es ist einfach eine Wundertüte!

Für das bunte Affenbrot geht alles. Klein gehackte frische Kräuter, Körner, Haferflocken, Mohn, Sesamkörner, Kürbiskerne, Schwarzkümmel, Nüsse, Schnittlauch oder Petersilie.

Auch wenn unsere Vorräte immer kleiner werden. Für diese Zupf- Brötchen findet man immer etwas. Im Notfall den groben Salz nehmen. Oder eine Würz- Mischung. Auch meine Schränke sind nicht mehr so voll. Seit dem 13. März sitze ich zu Hause. Und war nur einmal bei Bäcker. Nur wegen einem Stromausfall und der klirrenden Kälte zu Hause. Sonst würde ich das Haus nicht verlassen.

Bei Bäcker, was eigentlich ein Tante- Emma-Laden ist, konnte ich drei Brote, vier weiche Zwiebeln und etwas Knoblauch ergattern. Obwohl ergattern ein falsches Wort ist. In dem Laden gab es alles. Plexiglasschutzwände an der Kasse, keine Hamstereinkäufe, kein Gedränge. Und das Brot ordentlich eingepackt und so lecker. Jetzt lernt man die Kunst des Brotbacken zu schätzen.

Und wie macht man das Affenbrot?

Aus dem Hefeteig werden kleine Kugeln formt. Im Öl getunkt und in Körnern oder Kräutern gewälzt. Die Größe kann man selber bestimmen. Meine sind etwas größer als Walnüsse aber kleiner als Mandarinen. Und das herzhafte Affenbrot sieht besonders schön aus, wenn die Brötchen verschiedene Farben haben. Grün, rot, gelb. Ein besonderer Tipp: den geriebenen Käse drüber bestreuen. Aber auch ohne schmecken die Brötchen sehr lecker. Auch die Arbeit des Bäckers. 

Meine Brötchen sollten super bunt sein. Die beigefarbenen Sesame-Körner waren mir zu langweilig. So habe ich Paprika aus der Gefriertruhe genommen. Klein geschnitten gibt er dem Gebäck einen besonderen Geschmack. Unerwartet lecker und so farbenfroh.

Ich bin gespannt, welche Farben Du besonders magst. Und für welche Zutaten Du dich entscheidest.

Kreuzkümmel, Knoblauch, vielleicht sogar Röstzwiebeln? Lass es Dir gut gehen 🙂

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Das bunte Affenbrot:

Zutaten:

100 ml Milch

1 TL Zucker

1 Päckchen Trockenhefe oder 20 g frische

100 ml Wasser

2 EL Sonnenblumenöl + etwas Öl zum Wälzen

1 Ei

500 g Weizenmehl

1 Prise Salz

zusätzlich: etwas Mehl

Fett für die Backform

je 1 TL Körner oder geschnittene Kräuter: Haferflocken, Kürbis-Kerne, Schwarzkümmel, Mohn, Sesamkörner, Nüsse, Petersilie, Schnittlauch. Oder rote, gelbe und grüne Paprika- Schotte klein geschnitten.

Zubereitung:

1. Lauwarme Milch und ein TL Zucker in eine Schüssel geben. Trockenhefe oder frische Hefe in die Schüssel bröckeln und mit der Milch verrühren. Mit einem EL Mehl bestreuen und abgedeckt 15 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen.

2. Lauwarmes Wasser und 2 EL Öl dazu geben. Ein Ei, das Mehl und eine Prise Salz dazu geben. Gut verkneten und an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt

3. Eine Gugelhupf-Backform einfetten. Zutaten zum Wälzen vorbereiten. Kräuter hacken. Eine Schüssel mit Öl befüllen.

4. Den Teig nochmal durchkneten und in 2o Stücke teilen. Kleine Kugel formen und jede Kugel zuerst im Öl tunken. Dann in Kernen oder Kräutern wälzen. Abwechselnd in die Gugelhupf- Backform geben. Mit einer Speisefolie abdecken und weitere 20- 30 Minuten aufgehen lassen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad 30- 40 Minuten goldbraun backen. Aus dem Backofen nehmen. Kurz abkühlen lassen und auf einen Teller stürzen. Servieren 🙂

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Das Affenbrot mit diesen tollen bunten Brötchen ist eine super Idee, um die Gedanken zu beschäftigen. Mach einfach etwas Anderes als die langweiligen Semmeln. Viele Farben, andere Form, neue Geschmacksrichtungen- traue Dich einfach!

Alles wird gut…versprochen :*

Edyta

Herzchen- Krapfen

herzchen- krapfen

Gibt es eine schönere Beschäftigung im Karneval als Krapfenbacken? Und bei diesen duftenden Herzchen- Krapfen freut man sich besonders.

Aus einem süßen Hefeteig gemacht. Im heißen Fett ausgebacken. Ohne Füllung, dafür aber ausgiebig in Zucker und Vanille- Zucker gewälzt.

Wer sich für diese Faschingskrapfen, eine Herz- Ausstechform aussucht, soll ein beachtet. Die Ausstechformen dürfen nicht zu klein sein. Der Hefeteig geht ordentlich auf. Und wer winzige Förmchen nimmt, bekommt später Bällchen, statt Herzchen. Man kann sich aber noch helfen. Mit einem Messer den Teig einstehen, damit man die Herz- Form gut sieht. Und mit den Fingern die Spitze ziehen lassen. Keine Angst, schließlich handelt es sich, um die handgemachte Unikate. Besser als das gekaufte Zeug. Und es ist so entspannend, wenn man den Hefe- Teig knetet. Den weichen, geschmeidigen Teig in den Fingern spüren. Den leichten Hefeduft riechen. Bei mir weckt es Kindheitserinnerungen. Beruhigt und bringt das Gefühl der Geborgenheit. Hefe statt Yoga?

Wenn es hilft 🙂

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Herzchen- Krapfen:

Zutaten:

250 ml Milch

42 g Hefe

100 g Zucker

40 g Butter

500 g Weizenmehl

3 Eidotter

eine Prise Salz

2 EL Rum

zusätzlich:

1 kg Butterschmalz oder Fett zum Frittieren

Zucker, Vanille- Zucker zum Wälzen

Zubereitung:

1. Die Milch leicht erwärmen, darf aber nicht zu heiß sein. Hefe hinein bröckeln und mit 1 EL Zucker bestreuen. Mit einem Tuch zudecken und 10- 15 Minuten gehen lassen.

2. Die Butter zerlassen und lauwarm abkühlen lassen.

3. Den Vorteig mit dem Mehl verrühren. Dann die Eidotter und eine Prise Salz dazu geben. Rum und die zerlassene Butter dazugeben. Alles verrühren und den Teig ordentlich kneten, bis er Blasen wirft. Dann abdecken und an einem warmen Ort gehen

lassen, bis er den Volumen verdoppelt.

4. Den Teig nochmal kneten, ausrollen und Herzen ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, abdecken und 10 Minuten gehen lassen. Eventuell mit dem Messer etwas nachschneiden, damit die Herzchen die Form behalten.

5. Das Fett auf 170 Grad erhitzen. Die Herzchen von beiden Seiten goldgelb backen. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und noch heiß in Zucker- Vanille- Zucker- Mischung wälzen. Genießen!

Mein Tipp:

Wie erkennt man, ob das Fett heiß genug zum Frittieren ist? Kochlöffel-Test machen. Den Holzstiel ins Fett halten, wenn sich die Bläschen bilden, ist die Hitze ausreichend.

rezept-krapfen-herzchenDie magische Kraft der Geborgenheit… Lass uns auftanken und neue Kräfte sammeln. Und wenn es Dir danach ist, auch Karneval feiern 🙂

Schönes Wochenende

Edyta

Hefeschnecken mit Mohn

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Morgenstunde hat Gold im Munde. Und meine Morgenstunde hat heute unglaublich leckere Hefeschnecken mit Mohn im Munde. Frisch gebackene Brötchen sind immer eine gute Idee. Und was für eine Überraschung für den Liebsten. Selbstgemachtes sieht immer sehr so authentisch. Da steckt doch die Liebe dahinten. Viele schöne Gefühle: Energie, Freude, Stolz. Auch die Hoffnung, dass es schmeckt.

Nun schmecken die  Mohn- Brötchen mit jedem Belag. Sowohl mit Käse als auch mit Marmelade. Obwohl ich gehöre zu den Leuten, die Käse mit Marmelade essen. Und es war mir lange nicht bewusst, das es irgendwie speziell ist. Ich habe doch keine ungewöhnlichen Essgewohnheiten.

Aber diese Mohn- Schnecken esse ich am liebsten nur mit Butter. Und zwar ohne sie in der Mitte durchzuschneiden. Lauwarm. Und freudestrahlend. rezept-fur-hefe-geback

Hefeschnecken mit Mohn:

Zutaten:

250 ml Milch

14 g Hefe

1 EL Zucker

500 g Mehl

100 g Butter

2 Eier

eine Prise Salz

1 Eigelb

1- 2 EL Mohn

etwas Mehl

Zubereitung:

1. Frische Hefe mit den Händen bröckeln. Und mit einem EL Zucker in die lauwarme Milch geben. Mit etwa  3 EL Mehl bestäuben, einfach das Mehl drüber streuen. Mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort etwa 10 Minuten stehen lassen.

 

2. Dann die Butter, zwei Eier, eine gute Prise Salz und das Mehl dazu geben und alles gut verrühren. Ordentlich kneten, bis sich kleine Luftbläschen bilden. Abdecken, 30 Minuten gehen lassen. Dann nochmal durchkneten. Und wieder gehen lassen, bis sich die Menge verdoppelt.

3. Dann den Teig auf der bemehlten Oberfläche ausrollen. In 14 Streifen schneiden. Jeden Streifen zu einer Schnecke aufrollen. Alle Schnecken auf ein Backblech legen. Mit einem Tuch abdecken und wieder 30 Minuten gehen lassen. Dann mit dem verquirlten Eigelb bestreichen und mit dem Mohn bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad 20 Minuten goldbraun backen.

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Ich mache gerne die doppelte Teig- Portion und backe ganz kleine Teilchen mit dem Obst, was man gerade hat. Frisch oder aus der Gefriertruhe. Süße Streusel drauf, denk dran, der Teig hat kaum Zucker. Wer mag, kann die gebackenen Teilchen noch mit Puder- Zucker bestreuen.

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Wie lange diese Hefe- Brötchen sich frisch halten, kann ich Dir leider nicht sagen. Bei uns höchstens 12 Stunden. Spätestens bis zum Mittag werden sie aufgegessen.

Bis zum nächsten Mal

Edyta

Zupfbrötchen mit Bärlauch

zupfbrotchen-mit-barlauchWas kann man Schönes an einem verregneten Mainachmittag machen? Fröhlich die Wohnung aufräumen. Zwei Wachmaschinen vollstopfen und kurz danach singend den Wäscheberg aufhängen. Socken sortieren. Man kann aber auch etwas Backen. Und rate Mal, was ich am liebsten mache? Zupfbrötchen mit Bärlauch backen!

Pull apart bread kennt jeder. Es gab schon auf dem Blog ein Zupfbrot mit Zimt und Zucker. Heute geht es herzhaft zur Sache. Es gibt pull apart rolls! Leckere Zupfbrötchen. Ich hatte noch etwas Bärlauch im Garten und ein schnelles Pesto passt sehr gut dazu. Wer mag, kann etwas Käse oder Kräuter nehmen. Eine süße Version mit Zimt klingt auch sehr verlockend.

Diese leckeren Hefe-Brötchen werden entweder in einer Muffin-Backform oder in einzelnen Förmchen gebacken. Ich habe sofort zwei Sorten gemacht. Große Brötchen, wo man viel zum Zupfen hat. Und kleine feine Teilchen. Es geht einfach. Man rollt den Hefeteig aus, bestreicht ihn mit Pesto und schneidet in rechteckige Stücke. Dann legt man fünf Stücke auf einander, nur das letzte Stück mit der Pesto-Seite nach unten. Fertig ist ein grosses Brötchen.

Für die kleinen Muffins legt man drei Teigstücke aufeinander. Die Brötchen landen in einer Backform mit den Falten nach oben, so lassen sie sich später gut zupfen. Und sehen sehr ansprechend aus. Noch goldbraun backen bis das ganze Haus duftet. Und dann kommt das Beste.

Wie hat immer meine Eifel- Oma gesagt : ,, Zum Schluss die gute Butter nehmen“. Und die Hefe- Muffins ordentlich damit bepinseln! Verführerisch, lecker, unwiderstehlich….

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Zupfbrötchen mit Bärlauch:

Zutaten:

500 g Mehl

20 g frische Hefe

0,5 TL Honig

210 ml lauwarmes Wasser

2 EL Olivenöl + 2 EL Olivenöl

eine Prise Salz

2 Knoblauch-Zehe

2 EL Bärlauch, gehackt

zusätzlich:

3 EL Butter zum Bepinseln

etwas Mehl

Fett für die Backform

Zubereitung:

1. Eine Muffin-Backform gut einfetten.

Die Hefe mit dem Honig im lauwarmen Wasser auflösen. Zwei EL Olivenöl dazu geben und etwa 10 Minuten ruhen lassen. Das Mehl und den Salz dazu geben und gut durchkneten.

Den Teig abdecken und an einem warmen Platz gehen lassen.

2. Bärlauch, Knoblauch, Salz und Olivenöl in einem Blitzhacker fein zerkleinern.

3.Den Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig und ziemlich dünn ausrollen. Mit dem Bärlauch-Pesto bestreichen. Und in kleine Rechtecke schneiden. Fünf kleine Rechtecke aufeinander legen und in die gut gefettete Muffinform setzen. ch lege immer das letzte Stück mit der Pesto-Seite nach unten. Für kleine Brötchen nimmt legt man drei Rechtecke zusammen. Mit einem Geschirrtuch abdecken und nochmal an einem warmen Ort für ca. 30 Minuten gehen lassen. 

4. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C etwa 25 Minuten backen.

4. Die gebackenen Brötchen aus dem Ofen nehmen. Noch heiß mit der Butter bepinseln. nach Geschmack mit frischen, gehackten Kräutern oder geraspeltem Käse bestreuen.

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Und wenn Du keine Beschäftigung für diesen düsteren Mai-Nachmittag hast, man kann noch die Gefriertruhe ausräumen.

Übrigens, ich habe meine schon letzten Sonntag ordentlich ausgewaschen.

Meine Freundin klingt etwas perplex am Telefon: Sonntags die Truhe abtauen? Du fleißiges Bienchen! Hast Du nichts Schöneres zu tun?

Tja, ich hätte es schon. Aber das passiert , wenn man verschlafen das Brot aus der Truhe nimmt und schließt dabei die Tür nicht ordentlich zu!

Bleibt schön wach!

Edyta

Zimt-Hefe-Muffins

zimt-hefe-muffinsWas ist mit dem Wetter los? Ich backe Zimt-Hefe-Muffins für einen Picknick, suche mir das schönste Kleid im Schrank aus und möchte auf einer Blumenwiese dem Vögelgezwitscher zuhören. Dem Frühling hinterher laufen. Und was haben wir? Eiskälte und frierende Füsse.

Ich habe zwar auch im Sommer frierende Füsse. Aber der Wunsch, um eine Woll-Mütze anzuziehen kommt eher selten. Heute würde ich eine Mütze ohne zögern anziehen. Und eine Kapuze obendrauf. Vergiss den Frühlings-Picknick auf der Wiese. Heißer Tee ist mein Tipp. Zum Glück hat man die Zimt- Muffins dazu. Sehr lecker, wunderschön duftend und diese verschiedenen Formen…

Mein Sternzeichen ist Zwilling. Du vermutest schon, was das heißt? Ein Zwilling steht immer unter Strom. Und leider hat auch zwei Gesichter. Eine unkomplizierte, fröhliche, kontaktfreundliche Seite. Und die andere: launisch, ungeduldig und labil. Ich weiß, wovon ich rede. Schließlich kämpfe ich damit jeden Tag.

Auch bei den Zimt-Hefe -Muffins. Der Teig ist fertig ausgerollt, die Backform eingefettet, es geht an das Formen. Die ersten Zweifeln sind da. Die eine stabile Zwillings-Seite streut Zimt und Zucker und macht eine feste Rolle daraus. Mit sicherer Hand schneidet die Rolle in die Stücke. Für kleine Kränzchen.

Die andere Zwillings-Seite runzelt die Stirn. Was? Kränzchen? Wir machen kleine Bällchen draus, oder noch besser: Rosetten.

Ein Zwilling hat noch nie gleiche Kekse gebacken. Bei dem dritten Herzchen ist er schon gelangweilt und will Sterne und Lämmchen backen. Oder vielleicht Enten? Der Reiz des Neuen verfliegt blitzschnell. Kekse sind was für Kinder. Ein Zwilling braucht eine Herausforderung. Eine richtige Torte! Und dann gibt es kein Fondant zu Hause oder im Internet läuft gerade ein Film. Und der Zwilling wird sofort abgelenkt. Kennst Du auch solche Zwillinge? Kreativ und begeisterungsfähig aber oft ungeduldig? Für einen Partner muss das Leben mit einem Zwilling eine Hölle sein. Es seitdem er ist selber ein Zwilling. Dann tickt man ähnlich. Und es wundert keinen WARUM meine Zimt- Muffins alle unterschiedlich sein müssen 🙂

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Zimt-Hefe-Muffins:

Zutaten:

450 g Mehl+ Mehl zum Ausrollen

1 Päckchen Trockenhefe

180 ml lauwarmes Wasser

eine Prise Salz

3 EL Zucker

Zimt

80 g weiche Butter + 50 g zum Bestreichen

Zucker zum Bestreuen

Zubereitung:

1. Die Hefe mit 3 EL Wasser und 1 EL Zucker verrühren. 1 EL Mehl dazu geben, alles verrühren und abgedeckt etwa 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

2. Dann das restliche Mehl, Wasser, weiche Butter und eine Prise Salz dazu geben. Alles verkneten, bis sich der Teig selbständig vom Rand der Schüssel löst. Den Teig abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen.

3. Den Teig in Stücke teilen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Dann noch mit den Händen dünn ziehen. 30 g Butter in einem Topf schmelzen lassen. Den ausgerollten Teig mit der geschmolzenen Butter bestreichen. Zimt und Zucker drüber streuen. Fest aufrollen und in kleine Stücke schneiden.

4. Eine Muffin-Backform einfetten. Die Rolle etwas länger rollen und entweder zu einem Knoten binden. Oder in der Mitte mit dem Finger etwas fester drücken und beide Enden nach oben ziehen. Wie ein Buchstabe V. So in die Muffin-Form setzen. Oder einen Kreis formen. Man kann auch die beiden Enden nach unten geben und das Stück oben rund formen, wie einen Berliner. Natürlich kann man alle Zimt-Muffins gleich formen.

5. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad 25-30 Minuten backen. Aus der Form lösen und genießen!

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ostergebaeck-mit-hefeleckere-zimt-muffinshefe-muffins-ohne-eierhefe-teilchen-mit-zimt-und-zuckerIch wünsche Dir eine kreative Zeit mit vielen Ideen und Begeisterung

Edyta

Leckere Hefe- Rugelach

leckere-hefe-rugelachProst Neujahr!

Wieder ist ein Jahr vergangen, für das Jahr 2019 wünsche ich Euch von ganzem Herzen viel Gesundheit, Liebe, Zufriedenheit und natürlich viele leckere Rezepte. Ich hoffe, Euch geht es gut, Ihr seid schon ausgeschlafen, ausgeruht, gut gelaunt und hungrig. Vor allem hungrig. Da hätte ich etwas in der Keks-Dose: leckere Hefe- Rugelach.

Rugelach sind uns sind sie sehr populär und in verschiedenen Variationen gebacken. Mal mit Mürbeteig, Mal mit Hefeteig oder mit Öl-Quark-Teig. Ich liebe diese Hefe- Rugelach, weil sie gut zum Naschen sind. Auch wenn man in den Feiertagen richtig satt geworden ist, zwei, drei kleine Rugelach passen noch immer rein. Und wie gemütlich kann das Leben sein…Das wünsche ich Euch für das ganze Jahr 2019!

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Leckere Hefe- Rugelach:

Zutaten:

300 g Weizen-Mehl

1 Päckchen Trockenhefe( 7 g)

200 g Butter

2 Eidotter

3 EL Saure Sahne( Schmand)

eine Prise Salz

Puderzucker

Füllung nach Geschmack: Marmelade, Mohn- Masse, Nutella, Zimtzucker, gemahlene Nüsse mit Zimt und Zucker

Zubereitung:

1. Mehl und Trockenhefe in einer Schüssel mischen. Butter dazu geben und alles zusammen kneten.

Saure Sahne, Eidotter und eine Prise Salz hinzufügen und alles mit dem Handmixer verrühren und dann mit der Hand zu einem geschmeidigen Teig kneten. Für 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.

2. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, ausrollen in kleine Dreiecke etwas 7 cm lang schneiden,

mit einer Füllung bestreichen und von der Breitseite zu Hörnchen aufrollen. Für die Füllung habe ich gemahlene Nüsse mit etwas Zimt und Zucker vermischt.

3. Den Backofen auf 160 Grad vorheizen und Rugelach 10-12 Minuten goldgelb backen. Noch heiß im Puderzucker wälzen. Guten Appetit!

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Eure Edyta

Selbstgemachte Grissini

selbstgemachte-grissiniLeckere, selbstgemachte Grissini knabbert man von morgens bis abends, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben. Sie sind ohne Margarine oder tierische Fette, ohne Farbstoffe und Konservierungsmittel.

Der Name Grissini kommt natürlich aus dem Italienischen,,  ghersin“ , was eine Brotstange bedeutet. Im 13. Jahrhundert wurde in Italien das Brot nicht nach dem Gewicht sondern nach Stückzahl. So wurde das Brot immer kleiner und leichter. Und schließlich schrumpfte es zu einem Grissini. Einer anderen Legende nach sollen die ersten Grissinis auf dem Hof von König Vittorio Amedeo II. von Savoyen  erfunden worden. Der Herzog hat unter Verdauungsproblemen so gelitten, dass sein Bäcker Antonio Brunero im Jahre 1675 sich etwas besonderes einfallen ließ. Er zauberte dünnes, mürbes Gebäck, das so leicht zu verdauen ist.

Heute sind die Gebäckstangen aus dem Piemont überall bekannt und als Partysnack sehr beliebt. Sie sind knusprig, werden oft mit Mohn, Sesam, Käse, Nüsse oder Gewürzmischungen bestreut. Um diese schöne gelbe Farbe zu bekommen, habe ich Kurkuma benutzt. Zur Abwechslung kann man auch Rote- Bete- Saft oder viele grüne Kräuter nehmen. Lust auf Grissini?

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Selbstgemachte Grissini:

Zutaten:

250 g Weizen- Mehl

eine Prise Salz

10 g frische Hefe

1 TL Kurkuma

150 ml Wasser

1 EL Olivenöl

1 EL Sesam, Kumin, Chili- Flocke, Salz oder getrocknete Kräuter

Die Zubereitung:

1. Hefe in eine Schüssel bröckeln. Mehl, Salz und Kurkuma dazu geben. Wasser und Olivenöl eingießen und alles gut verrühren. Zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten, mit einem Küchentuch abdecken und 1, 5 Stunde gehen lassen.

2. Den aufgegangenen Teig vierteln, jedes Viertel in 6 Stücke teilen. Jedes Stück zu einer etwa 30 cm langen Rolle formen. Man kann auch viele kleine Stäbchen machen.

3. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Grissini in Sesam, Mohn, Salz oder Kräuter wälzen und auf die Bleche legen. 15 Minuten ruhen lassen.

4. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen und Grissini etwa 20 Minuten backen. Bei Bedarf umdrehen und aufpassen, dass sie nicht zu braun werden. In einer Dose bis 2 Wochen aufbewahren und sie bleiben schön knusprig. Buon appetito 🙂

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Grissini- Gebäck aus Piemont
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Auch der Sonnenkönig Ludwig XIV. liebte dieses Gebäck. Es ließ zwei Bäcker aus Italien nach Paris kommen. Leider war das französische Wasser und die Luft nicht gut genug, um das Gebäck aus Turin nachzumachen. Ich hoffe, Ihr werdet mit dem Resultat zufrieden 😉

Ciao Amigos 😉

Edita

Hefe- Mohn- Kuchen mit Mandeln

hefe-mohn-kuchen-mit-mandelnDiesen leckeren Hefe- Mohnkuchen mit Mandeln gab es bei uns dieses Jahr zu Ostern. Die Zeitangabe stimmt. Es gab, ist schon richtig. Die besten Kuchen verschwinden bei uns zuerst, aber zum Schluss wird sogar schon etwas hartes Hefegebäck aus dem Osterkorb aufgegessen. Wenn Ihr diesen Brauch nicht kennt, nur kurz zur Erklärung: am Karsamstag werden in Polen in der katholischen Kirche Osterspeisen gesegnet. Jede Familie bereitet einen kleinen Weidekorb mit Brot, Schinken, kleinem Gugelhupf( Babka), Eiern( mit Zwiebelschalen gefärbt), Wurst, Meerrettich- Wurzel, Salz und Lamm aus Zucker. Erst am nächsten Tag, also am Ostersonntag werden diese Speisen zum Frühstück gegessen. Es ist ein schöner Brauch, besonders beliebt bei den Kindern. Die Ostereier werden bunt gefärbt und oft mit verschiedenen Mustern verziert. Oft werden diese Eier weiter geschenkt oder untereinander getauscht.
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Und Oster- Montag läuft unter dem komischen Motto: Smingus- Dyngus. Der Tag des Wassergießens. Ich weiß nicht genau, was diese Wörter heißen. Smigus, smingus- dyngus. Angeblich stammt das Wort: Dyngus sogar aus dem Deutschen: dingen. Naja, egal. Das Wichtigste ist, am Oster- Montag soll man lieber zu Hause bleiben. Auf der Strasse, besonders vor den Kirchen, lauern Männer und Jugendliche mit dem Eimern voll Wasser und schauen nach den Opfern. In der alten Tradition sollte man die Frauen am Oster-Montag mit Wasser begießen, damit ihre Schönheit und Gesundheit noch weiter erhalten werden. Und in kleinen, familiären Kreisen benutzt man an diesem Tag einfach Parfüm. So sind die alten Bräuche, ob man sie mag oder nicht. Und jetzt biete ich zum Tisch. Der Hefe- Mohn- Kuchen mit Mandeln wartet 🙂
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Hefe- Mohn- Kuchen mit Mandeln:

Die Zutaten für den Teig:

300 g Mehl

1 Päckchen Hefe( instant)

40 g Zucker

1 Päckchen Vanillin- Zucker

Prise Salz

50 g zerlassene Butter oder Margarine

125 ml lauwarme Milch

Belag:

1 Zitrone, bio

3 Päckchen Mohnback

120 g Zucker

100 g Mandel- Blättchen

1 Eigelb

2 EL Milch

Die Zubereitung:

1. Einen Backblech mit Backpapier auslegen.

2. Die lauwarme Milch mit Hefe, Zucker und Vanillin- Zucker zusammen rühren und halbe Stunde stehen lassen. Dann das Mehl, Prise Salz, und die Butter dazu geben. Die Milch darf natürlich nicht zu heiß sein( wegen Hefe). Jetzt wird alles ordentlich geknetet und dann stehen gelassen, etwa eine halbe Stunde.

3. Nochmal alles durchkneten und in zwei Stücke teilen. Ein Stück ausrollen und auf den Backblech geben. Abdecken und auf Seite stellen.

4. Der Belag: die Zitrone waschen und die Schale fein reiben. Die Zitronenschale, Mohn und Zucker verrühren und mit etwas Zitronensaft abschmecken. Auf dem Kuchenboden verteilen.

5. Das zweite Teig- Stück ausrollen und dünne Streifen schneiden. Zwei Streifen nehmen und umeinander wickeln. Auf dem Kuchen schräg legen. Jetzt noch das Eigelb mit der Milch verrühren und den Teig damit bepinseln. Mandelblättchen auf der Mohn- Masse streuen.

6. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Den Hefe- Mohn- Kuchen etwa 30 bis 35 Minuten goldgelb backen.Den abgekühlten Kuchen kann man mit Zuckerguss überziehen.

hefe-mohn-kuchen-rezept
ostermohnkuchen
Die Quelle des Rezeptes eatsmarter 

Guten Appetit und einen schönen Oster- Montag noch 🙂

Edyta

Sauerteig- Brötchen

Endlich ist es soweit. Mein Sauerteig ist jetzt fertig und möchte unter die Leute. Es hat etwas gedauert, aber so kompliziert ist es auch nicht. Ich wollte schon lange ein Sauerteig- Brot backen, bin einfach nicht dazu gekommen. Ich backe sehr viel Hefegebäck, meistens süß, aber Sauerteig? Im Januar habe ich so viel Kuchen gebacken, dass ich mir geschworen habe, in der Fastenzeit rührst du keinen Kuchen mehr. Es wird Zeit für den Sauerteig! Für den Sauerteig braucht man das Anstellgut, das Ansetzen dauert bis 5 Tagen. Hier ist das einfachste Zubereitungsmethode, die ich hier gefunden habe.
 

Sauerteig- Brötchen:

350 g Roggen- Mehl
350 ml lauwarmes Wasser
 

Die Zubereitung:

1. Zuerst 100 g Roggenmehl mit 100 g Wasser verrühren, schön abdecken und 24 Stunden bei 20-30 Grad stehen lassen. Nach etwa 12 Stunden einmal rühren, wieder abdecken und stehen lassen.
2. Am zweiten Tag 50 g Mehl und 50 ml Wasser dazu geben, umrühren, abdecken und stehen lassen. Abends einmal rühren.
3. Am dritten Tag 100 g Mehl und 100 ml Wasser, abends rühren.
4. Am vierten Tag dasselbe.
5. Jetzt wird gebacken 🙂 Beim ganz frischen Sauerteig brauche ich etwas Hefe. Beim ersten Mal gebe ich 20 g Hefe, beim zweiten nur 15g, dann, 10 g, 5g und dann braucht der Sauerteig keine Hefe mehr.

Leckere Sauerteig- Brötchen:

Die Zutaten:

250 g Dinkel- Mehl Typ 630
100 g Weizenschrott
50 g Leinsamen
50 g Haferflocken
50 g Sonnenblumen- Kerne
390 ml lauwarmes Wasser
150 g Sauerteig
1 EL Honig, Rübensirup
0, 5 TL Salz
20 g Hefe zum ersten Sauerteig
 

Die Zubereitung:

1. Ich nehme nur 150 g vom Anstellgut, der Rest landet im Kühlschrank und wenn ich es zum Backen nicht brauche, wird einmal die Woche mit 1 EL Mehl und 1 EL Wasser gefüttert. Mehl mit Salz in einer Schüssel mischen, den Sauerteig dazu geben und alle Zutaten: Weizen- Schrott, Leinsamen, Haferflocken, Wasser und Honig. Alles schön verrühren, abdecken und stehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt. Es kann 2 bis 6 Stunden dauern.
2. Dann den Teig zu einer dicken Rolle formen und kleine Scheibchen schneiden. Diese Teig- Stücke mit den bemehlten Händen( damit sie rustikal aussehen) zu schönen, kleinen Brötchen formen. Ich mache sie gerne klein. Dann kommt der Teig auf ein Backblech und zugedeckt, bleibt etwa eine Stunde stehen.
3. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Brötchen etwa 15- 20 Minuten backen. Ein Tipp: beim Backen brauchen Brötchen den Dampf, also eine Tasse mit heißem Wasser auf den Backofenboden hinstellen.
4. Fertige Brötchen sind schön knusprig und schmecken sehr gut mit Butter. Guten Appetit 🙂
Eure Edyta

Saftige Kartoffelbrötchen- so gelingt der Hefeteig

,,Hefeteig ist nicht mein Freund“ – sagte meine Nachbarin Julia und machte ein verlegenes Gesicht. Ausgerechnet Julia, die so leckere Torten und Schoko- Cupcakes backt. Ihren Himmel- Kuchen werde ich Euch nach der Fastenzeit ganz sicher vorstellen. Was mag Julia nicht an den Hefeteig? – forschte ich nach.

,, Der Teig geht bei mir nie auf und wird zäh. Überhaupt die ganze Kneterei dauert viel zu lange. Wer hat denn heutzutage Zeit für das lange Kneten?“
Ich muss grinsen. Genau das ist es. Uns fehlt die Zeit und die Geduld. Alles muss schnell gehen,  leicht zu machen sein und dann noch am besten perfekt. Selber Pasta machen, Maultaschen, Knödel, Hefeteig, wer hat denn schon Zeit dafür? Und vor allem, wenn es dabei, wie Julia sagt, keine Erfolgsgarantie gibt?
 Bei mir zu Hause gab es sehr oft Hefeteig als Streusel- Kuchen, Hörnchen mit Marmelade, kleine Teilchen( sehr lecker mit Quark- Füllung) oder zu Weinachten als Mohn- Roulade. Ich mag Backwaren aus Hefeteig sehr gerne und esse sie schon zum Frühstück. Sie haben in sich etwas…Brötchenhaftes, auch wenn sie süss gefüllt sind. Wenn meine Mutter sagt: ich backe uns einen Kuchen, wer denkt schon an den Hefeteig? Hefeteig gehört zum Alltag, wie die Brötchen zum Frühstück. Und trotzdem haben viele junge Frauen Angst vor ihm. Um Euch die Angst weg zu nehmen, habe ich meine, persönlichen Tipps gesammelt, damit der Hefeteig gelingt.

 Meine Tipps für saftige Kartoffelbrötchen- so gelingt der Hefeteig

 

Tipp Nr.1 Die Hefe

Beim Backen können wir zwischen Trocken- oder Frischhefe wählen. Beide sind vergleichbar, obwohl Trockenhefe als leichter im Gebrauch gilt. Meistens steht im Rezept, welche Hefe man nehmen soll. Obwohl ich immer ein Tütchen Trockenhefe im Schrank habe, nehme ich meistens Frischhefe. Vielleicht bilde ich mir das ein, aber so gedeiht der Teig besser und schmeckt richtig nach Hefe. Aber weiter zum Vergleich. Trockenhefe wird im Schrank aufbewahrt und ihre Haltbarkeit beträgt ein Jahr, Frischhefe dagegen muss man im Kühlschrank lagern und nach 1-2 Wochen kann man sie nicht mehr gebrauchen.
 Trockene Hefe mischt man einfach unter das Mehl, hier man man nichts falsch machen. Frischhefe muss gebröselt und im Wasser aufgelöst werden und erst dann für den Teig verwendet. Die Haltbarkeit bei der frischen Hefe muss man auf ihre Farbe achten. Ist sie hell und beige, riecht angenehm und etwas intensiv, lässt sich leicht bröckeln, so kann man sie gebrauchen. Alte Hefe ist braun, weich und schmierig, riecht unangenehm. Man soll sie nicht mehr nehmen, weil sie ihre Treibkraft verloren hat und der Hefeteig garantiert nicht aufgeht.
 
Ein Päckchen Trockenhefe sind 7 Gramm, ein Würfel Frischhefe 42 Gramm.
Ihr könnt ganz einfach umrechnen, wie man Frischhefe und Trockenhefe umrechnen und umsetzen kann:
 
Eine Würfel Frischhefe= 2 Päckchen Trockenhefe
Ein Päckchen Trockenhefe = 0.5 Würfel Frischhefe
 
Beinahe hätte ich es vergessen: Achtung auf Salz( entzieht den Hefezellen die Feuchtigkeit). Ich achte immer drauf, dass Hefe nicht in Berührung mit Salz kommt, da sie sonst nicht aufgeht. Also zuerst einen Vorteig machen, dann das Salz zum Mehl geben.
Die Zucker: Die Hefe ernährt sich vom Zucker, also Zucker nicht vergessen. So wird der Hefeteig schön ,,gehfreudig“.
 

Tipp Nr. 2 Die Wärme

Der Hefeteig braucht Wärme, um aufzugehen. Die ideale Temperatur liegt bei 20-35 Grad. Nur dann entwickelt die Hefe ihre Treibkraft und kann sich entwickelt, aber wir sollen nicht übertreiben. Die Hitze tötet den Pilz ab. Ich achte immer drauf, dass alle Zutaten Zimmertemperatur haben, decke den Hefeteig mit einem Tuch ab und lasse ihn in aller Ruhe aufgehen. Meine Mutter immer: seid leise, knallt nicht mit der Tür, sonst geht der Hefeteig nicht auf.
 

Tipp Nr. 3 Kneten

Ich knete den Hefeteig immer mit der Hand. Es dauert zwar lange, aber ich finde, diese Beschäftigung hat etwas …Beruhigendes. Fertig ist der Teig, wenn er schön geschmeidig ist, nicht mehr klebt, sich von selbst von der Schüssel löst und Bläschen bildet. Oder wie meine Oma immer sagte, wenn er weich wird, wie ein Feder-Kopfkissen.
 
Jetzt kann nicht mehr schief gehen. Für alle, die ihre Erfahrungen mit dem Hefeteig noch nicht gemacht haben, würde ich mit einfachen, leichten Rezepten anfangen, die gelingsicher sind, wie z. B. Kartoffelbrötchen. Ein leckeres Rezept für jeden Backanfänger.

Saftige Kartoffelbrötchen:

 

Die Zutaten:

3 Kartoffeln
eine halbe Würfel Frischhefe
250 ml lauwarmes Wasser
600 g Mehl type 405
2 EL Olivenöl
Prise Salz und Zucker
 
Die Zubereitung:
1. Drei mittelgrosse Kartoffeln waschen, schälen, in Scheiben schneiden und in einem Topf mit Wasser und Salz weich kochen. Die abgekühlten Kartoffeln mit einer Gabel oder Kartoffelstampfer zerdrücken.
2. Hefe und Zucker im lauwarmen Wasser auflösen. Kurz aufgehen lassen und zu den Kartoffeln geben. Umrühren und dann Olivenöl und Mehl dazu geben. Nach Geschmack eine gute Prise Salz geben. Jetzt wird der Teig geknetet, es dauert eine Weile, bis alles schön vermischt ist und der Teig nicht mehr klebt. Soll es zu viel kleben, etwas Mehl dazu geben. Wenn er zu klebrig ist, kann etwas Wasser helfen. Spätestens nach 10 Minuten ist der Teig fertig. Und kann eine halbe Stunde ruhen. Deckt die Schüssel mit einem Tuch ab, damit der Teig nicht austrocknet.
3. Zwei Backbleche Backpapier auslegen und 12 runde Brötchen formen und auf die Bleche legen. Viertel Stunde bleiben sie liegen und dann werden sie im vorgeheizten Ofen gebacken.
Backofen auf 190 Grad vorheizen, Backzeit: etwa 30 Minuten.
4. Fertig sind unsere saftige Kartoffelbrötchen und vergisst bitte nicht: In der Ruhe liegt die Kraft.
In diesem Sinne- alles Gute 🙂

Alles Gute,

Edyta