Blätterteig-Möhrchen

Blätterteig-Möhren-Edyta-Guhl Endlich aus den Schuhen raus, barfuss in den Garten laufen und erste Kirschen pflücken. Wie unbekümmert kann das Leben sein. Die ersten Kirschen sind tatsächlich da und ich teile sie mit den Vögeln, die auf den Ästen sitzen und sich nichts aus meiner Anwesenheit machen. Genauso die dicke Kröte, die unter dem Baum sitzt. Mittlerweile sind wir befreundet. Ich schreie nicht bei jeder Begegnung, sie bläht sich nicht mehr so auf. Nur wenn sie meine Stimme hört, macht sie sich viel kleiner. Diese Freundschaft muss noch gepflegt werden. Und pflegebedürftig sind auch kleine Gürkchen. Sie reagieren genauso wie die Kröte und werden von Tag zu Tag etwas kleiner. Liegt es vielleicht an meiner Stimme?

Da sind die Bohnen ganz anderes. Die machen sich nichts draus und brauchen schon viel größere Stöcke. Und die ersten Radieschen sind auch schon gepflückt worden. Und eine Suppe aus den Radieschen-Blättern gekocht. Hast Du schon Mal eine Radieschen-Suppe gegessen? Sie ist richtig, richtig lecker. Es ist aber auch ein Unterschied, ob man die gekauften Blätter nimmt, oder die aus dem eigenen Garten. Probier Mal einfach aus. Zwiebel anbraten, mit Gemüse-Brühe ablöschen, Radieschen-Blätter verlesen, schneiden und in der Suppe kochen. Nach Bedarf eine Kartoffel oder Möhre dazu geben. Oder ein rotes Radieschen. Oder etwas Käse. Mit Sahne verfeinern. Köstlich! So kann man den Kindern das Gemüse unter jubeln.

Und wenn Du weitere Rezepte zum Gemüse-Unterjubeln suchst, bist bei mir genau richtig.

Heute gibt es Blätterteig- Möhren. Hier liegt das Gemüse zwar auf dem ersten Plan, ich wette, da beschwert sich aber keiner. Es ist ein Vergnügen beim Zuschauen, wie die Kids rohe Karotten und gekochte Brokkoli verschlingen. Den gebackenen Blätterteig bestreicht man mit Frischkäse, so schmeckt es am besten. In der Light-Version nehme ich einfach Natur- Jogurt. Weniger Fett, weniger Kalorien. Und natürlich auch weniger Geschmack. Und weniger auf den Hüften. Magst Du ausprobieren? Einfacher gehts nicht.

Rezepte-mit-Blätterteig-Edyta-Guhl

 

Blätterteig-Möhrchen:

Zutaten:

1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal

1 frische Möhre

ein Paar Brokkoli-Röschen

Salz, Pfeffer

Frischkäse oder Natur-Joghurt

* 1 EL Milch oder Eidotter zum Bestreichen

Zubereitung:

1. Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen. Etwa 10 Minuten ruhen lassen. Ausrollen, eventuell gerade machen. Längliche Dreiecke rausschneiden. Man kann sich helfen, indem man den Teig in Streifen schneidet und erst dann die Dreiecke rausschneidet. So haben die Möhren die gleiche Länge. Die kurze Seite ein paar Mal einschneiden, schließlich soll es eine Möhre sein. Eventuell mit Milch oder Eidotter bestreichen. Backblech mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Möhren goldbraun backen( etwa 15- 20 Minuten). Abkühlen lassen.

2. Brokkoli- Röschen im Salzwasser aufkochen. Das Wasser kann man später für eine Radieschen-Suppe verwenden( sehe oben).

3. Frische Möhre schälen und grob raspeln.

4. Die Blätterteig-Dreiecke mit Frischkäse bestreichen und rohen Möhren und Brokkoli-Röschen belegen. Nach Bedarf salzen und pfeffern. Fertig. Guten Appetit!

Karotten-aus-dem-Blätterteig-Edyta-GuhlDie-besten-Blätterteig-rezepte-edyta-GuhlKochen-mit-den-Kindern-Edyta-Guhl

Dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume, dem Betrübten ist jede Blume ein Unkraut“ – ein finnisches Sprichwort.

Bleibt gesund und fröhlich 🙂

Eure Edyta

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Gemüse- Tarte mit Karotten, roten Zwiebeln und Brokkoli

Rezept für Gemüse- Tarte mit Karotten, roten Zwiebeln und Brokkoli. Edyta Guhl.Gemüse- Tarte mit Karotten, roten Zwiebeln und Brokkoli kann ich schon zum Frühstück essen. Am besten schmeckt sie warm, direkt aus dem Ofen. Man kann sie aber auch kalt essen, oder zur Arbeit mitnehmen. Bis jetzt habe ich nur runde Tarten gebacken: HIER oder Hier und eigentlich war mein Bedarf an Backformen bedeckt. Aber so eine eckige Tarten- Form sieht auch nicht schlecht aus.

Ich konnte mich nicht richtig entscheiden. Brauche ich wirklich noch eine Backform? Man soll sein Konsum reduzieren und in der Fastenzeit schon besonders. Schließlich hat man kaum Platz in den Küchenschränken und wo soll das neue Zeug hin? Aber eine eckige Tarte-Form sieht ganz anders aus und lässt sich viel besser schneiden. So habe versucht, mich selber zu überreden. Gesagt, getan. Die Entscheidung ist gefallen: wird gekauft. Aber als es soweit war und ich endlich eine kaufen wollte, in allen Geschäften gab es nur runde Tarten- Formen. Im Internet hat mich eine originelle Kaiser Quiche-Form verführerisch angelächelt. Der Preis und die Versandkosten haben gezügelt. Es gibt doch genug Backformen in den Geschäften, du musst nicht alles online bestellen.

Und endlich Erfolg. Wie der Zufall will, meine Tarten- Form fand ich in …einem Geschäft auf dem Bahnhofgelände in Posen. Eine schicke und günstige, mit heraus drückbarem Hebeboden, wie es so schön heißt, genau die richtige. Und zu Hause wurde sie sofort ausprobiert. Eine süße Version kommt später, heute backen wir herzhaft. Und einen Platz im Schrank hat sie auch gefunden…notgedrungen 🙂

Vegetarische Rezepte. Tarte mit Gemüse. Edyta Guhl.

Gemüse- Tarte mit Karotten, roten Zwiebeln und Brokkoli:

Die Zutaten:

Für den Teig:

200 g Weizenmehl

100 g Butter

1 Prise Salz

2-3 EL Wasser( eiskalt)

Für den Belag:

2 Karotten ( nicht zu groß)

1 Brokkoli

1 rote Zwiebel

3 Eier

200 g Sahne

Salz, Pfeffer, Muskat

Die Zubereitung:

1. Weizenmehl, Butter, eine Prise Salz und eiskaltes Wasser zusammen rühren und zu einem glatten Teig kneten. In den Kühlschrank für eine Stunde legen.

2. Den Teig rausnehmen und ausrollen. Am besten nehme ich dafür zwei Lagen Klarsichtfolie oder einem aufgeschnittenen Gefrierbeutel.

Mit Hilfe der Folie in die Form geben und leicht andrücken.

3. Die Karotten putzen und schälen. In längliche Scheiben schneiden und im Salzwasser kurz blanchieren. rausnehmen und abtrocknen lassen. Und in demselben Wasser Brokkoli 2-3 Minuten kochen. Danach abgießen.

4. Zwiebel schälen und klein hacken.

5. Karotten auf dem Teig verteilen, Brokkoli- Röschen und klein gehackte Zwiebel dazwischen verteilen.

6. Eier mit Salz, Pfeffer und Muskat kurz aufschlagen, Sahne dazu geben. Es eignet sich z. B Sauerrahm, ich habe aber ganz normale Schlagsahne genommen. Eier- Sahne- Mischung gleichmäßig über das Gemüse gießen.

7. Im vorgeheizten Ofen auf 180 Grad etwa 30 min backen. Guten Appetit

Eure Edita 🙂

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