Rosenbrötchen

Nahaufnahme von Fette Henne und rechts Rosenbröchen auf einem weißen Teller.

Sicherlich fragst du Dich, womit ich mich stundenlang so fleißig beschäftige. Was treibt mich an, wenn ich tagelang kaum aus dem Haus komme? Gerade habe ich ein wichtiges Projekt. Wie bringt man die Anleitung um diese wunderschönen Hefe-Rosen mit Füllung zu backen, aufs Papier?…Hmm…

Wie aus zwei Teigkreisen eine Blüte wird

Wie erzähle ich dir diese Geschichte von zwei Teigkreisen, die fröhlich miteinander zu einer Blüte werden? Wie zeige ich dir, wie man sie kneift, aufeinandertürmt und schließlich mit einer Kirsche krönt, die dieses glückliche Paar zusammenhält?

Die Zubereitung der Hefe-Rosen

Aus den Teigzutaten knetest du einen geschmeidigen Hefeteig. Lass ihn abgedeckt an einem warmen Ort für etwa 45 bis 60 Minuten ruhen, bis er sein Volumen sichtbar vergrößert hat.

Und jetzt wird es kreativ! Roll den Teig aus und stich pro Rose zwei gleich große Teigkreise aus.

Schritt 1 (Die Schleife): Nimm den zweiten Teigkreis und kneif ihn in der Mitte mit zwei Fingern sanft, aber bestimmt zusammen. Mein Motto dabei: „In der Mitte einmal kräftig zwicken, bis eine fröhliche Schleife entsteht!“

Schritt 2 (Das Falten): Klapp die beiden Schlaufen nach hinten zusammen.

Schritt 3 (Der Öl-Trick): Bepinsel dieses gefaltete Teil nun ordentlich mit etwas Öl. Das ist das große Geheimnis! So gehen die Schichten beim Backen wunderschön auf und verschmelzen nicht zu einem kompakten Ball.

Schritt 4 (Die Hochzeit): Setz das geölte Schleifenteil direkt auf die Mitte des ersten, noch flachen Teigkreises.

Schritt 5 (Das Herzstück): Drücke nun mit dem Finger (oder dem Stiel eines Kochlöffels) eine kleine Mulde direkt in die Mitte des Rosen-Duos. Drücke eine Kirsche oder einen Kürbiswürfel tief und fest hinein. Das stabilisiert die Form und schmeckt fantastisch!

Schritt 6 (Das Finale): Setz die Hefe-Rosen mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech und bestreue sie nach Wunsch mit Hagelzucker. Backe sie im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 15–20 Minuten goldbraun.

Damit beim Formen garantiert nichts schiefgeht, habe ich mich an den Zeichentisch gesetzt und für dich eine Schritt-für-Schritt-Anleitung skizziert. Schau dir die Bilder unten einfach an, während du den Teig faltest.

Meine Schritt-für-Schritt-Skizzen-Anleitung:

Zuerst braucht man zwei Teigkreise: Eine entspannte Basis und einen Akrobaten! Kreis 2 wird nun in der Mitte sanft zusammengekniffen.

Rosenbröchen mit Kirsch-oder Kürbisfüllung und eine Zeichnung zum Backen.
„In der Mitte einmal kräftig zwicken, bis eine fröhliche Schleife entsteht!“

Die beiden Schlaufen der Acht nach hinten zusammenklappen. Und damit sie nicht zusammen schmelzen, ordentlich mit Speiseöl bepinseln.

Zeichnung zum Backen von Heferosen und links gebackene Brötchen.

Die Doppelschlaufe legt sich nun quer über den flachen Kreis 1. Und in die Mitte wird eine Kirsche oder ein Stück Kürbis( gekocht) rein gedrückt.

Rosenbröchen mit Kirschfüllung auf einem weißen Teller und rechts eine Zeichnung zum Backen.

Zusammen bilden sie jetzt eine perfekte Blüte, die glücklich in die Kamera strahlt 🙂

Zwei rosafarbene Rosen im Garten und rechts Rosenbröchen auf einem weißen Hintergrund.
Was die Zeichnungen oben anbetrifft, sei bitte nicht zu hart zu mir. In meinem wilden Haushalt gibt es nicht mal einen Radiergummi. Abgesehen von einem guten schwarzen Fineliner.
Rosenbröchen auf einem weißen Teller.

Rosenbrötchen

Hefegebäck, Hefeteilchen
Serves: 12-15

Duftende Hefe-Rosen mit fruchtigem Kern: Außen knuspriger Hagelzucker, innen saftige Kirsche oder süßer Kürbis. Ein Traum aus fluffigem Hefeteig, der im Ofen wunderschön erblüht!

Ingredients

  • Für den Hefeteig:
  • 500 g Weizenmehl (Type 405)
  • 1 Packung Trockenhefe
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 60 g Zucker
  • 70 g weiche Butter
  • 1 Prise Salz
  • zusätzlich:
  • Pflanzenöl zum Bepinseln
  • Sauerkirschen (abgetropft) oder gekochte Kürbiswürfel
  • Puderzucker zum Bestäuben

Instructions

1

Das Weizenmehl mit der Trockenhefe, dem Zucker und einer Prise Salz in einer Rührschüssel mischen. Die lauwarme Milch und die weiche Butter hinzufügen. Alle Zutaten mit den Knethaken eines Handrührgeräts oder der Küchenmaschine zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort für ca. 45 bis 60 Minuten gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.

2

Den aufgegangenen Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche nochmals kurz durchkneten und anschließend ca. 5 mm dick ausrollen. Pro Gebäckstück zwei gleich große Kreise ausstechen.

3

Den ersten Teigkreis flach auf der Arbeitsfläche liegen lassen. Den zweiten Teigkreis in der Mitte mit zwei Fingern zusammendrücken, sodass eine Schleifenform entsteht. Die beiden äußeren Schlaufen nach hinten zusammenklappen.

4

Das gefaltete Teigstück großzügig mit Pflanzenöl bepinseln, damit die Schichten beim Backen sichtbar bleiben und nicht miteinander verkleben. Das geölte Teigstück mittig auf den ersten, flachen Teigkreis setzen.

5

Mit einem Finger oder dem Stiel eines Kochlöffels eine Vertiefung in die Mitte des zusammengesetzten Gebäcks drücken. Eine Kirsche oder einen Kürbiswürfel fest in die Mulde hineindrücken. Vor dem Backen die Hefeblumen nach Wunsch mit Hagelzucker bestreuen.

6

Die fertigen Hefeblumen mit ausreichend Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Gebäck während der Aufheizzeit nochmals 15 Minuten gehen lassen. Anschließend für ca. 15 bis 20 Minuten goldbraun backen. Nach dem Abkühlen nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben.

Notes

Aus dieser Teigmenge (mit 500 g Mehl) werden bei einer klassischen Kreisgröße von ca. 7 bis 8 cm Durchmesser etwa 12 bis 15 Stück.

Schau mal, wie schnell ich zwei einsame Teigkreise zu einem glücklichen Paar verbinde! Da habe ich einfach ein ganz leichtes Händchen dafür. Glaub mir, ich weiß, wovon ich rede 😉

Liebe Grüße, Edyta

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