Blechkuchen mit Johannisbeeren

Blechkuchen mit Johannisbeeren geht immer, auch zum Frühstück. Diesen Kuchen gibt es bei uns sehr oft in der Woche zu den Nachmittagskaffee und ich muss zugeben, er gehört zu meinen Lieblingskuchen. Er ist sehr lecker, schnell zu machen, ohne viel Schnick- Schnack. Ihr kennt das bestimmt, der eine mag keine Nüsse, der andere keine Schokolade, Marzipan, Nugat oder Erdbeermarmelade. Für diesen Kuchen habe ich rote Johannisbeeren genommen, weil wir momentan im Garten noch kein Obst hatten, ja in der Eifel dauert es halt etwas länger bis der Sommer kommt, dieser Kuchen schmeckt aber sehr gut mit allen Beeren, ihr könnt also das nehmen, was man gerade an Obst hat, dann nach Geschmack schneiden, auf den Teig geben, in den Ofen schieben und nach guter halben Stunde geniessen 🙂

Einfacher Blechkuchen mit roten Johannisbeeren:

Die Zutaten:

 
175 g weiche Butter
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier
200 g Weizenmehl
100 g Speisestärke
3 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
250 g rote Johannisbeeren( oder andere Beeren)
Prise Salz
 

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Einen Backblech mit Backpapier auslegen. Butter, Zucker, Vanille- Zucker und Salz in einer Schüssel gut verrühren. Dann die Eier zugeben und unterrühren. Mehl mit Speisestärke, Backpulver und Zimt mischen. Nach und nach das Mehl zu der Eiermasse geben und alles gut verrühren. Die Masse auf das Backblech streichen. Die Johannisbeeren waschen und gut abtropfen lassen. Den Kuchen mit den Beeren belegen und bei 180-190 °C im vorgeheizten Ofen 30-35 Minuten backen. Man kann noch etwas Puderzucker drüber streuen, muss aber nicht 🙂
Guten Appetit,
Eure Edyta

Die leckersten Apfel-Ballen auf der Welt

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Die leckersten Apfel-Ballen auf der Welt

Traditionell werden bei uns am Fetten- Donnerstag Schmalz- und Fettgebäck zubereitet. Laut alter Sage soll jeder an diesem Tag mindestens einen Berliner essen, um sich Glück und Wohlstand für den Rest des Jahres zu sichern. Ich habe für Euch keine Berliner mitgebracht…Nein. Ich habe etwas viel Besseres gefunden. Das heutige Rezept ist für mich der Sieger des Jahres 2016. Gut, das Jahr hat erst angefangen und vielleicht finde ich andere leckere Rezepte, die ich Euch vorstellen darf, diese leckeren Bällchen haben mich einfach verführt. Ich habe sie schon dreimal in zwei Wochen gebacken und sobald der Teller leer wird, träume ich schon von der nächsten Ladung. Sehr gefährlich.  

Ich weiß nicht, wie die Mädels von Kochmädels auf dieses Rezept gekommen sind, ich möchte mich aber bei ihnen herzlich bedanken. Ich muss zugeben, zuerst war ich skeptisch. Am liebsten backe ich mit Butter, oder Margarine. Ölteig war nie mein Ding. Zu schwer, zu fettig, zu mächtig. Dann habe ich gelesen, dass man die Bällchen per Hand knetet und ratzfatz sind sie fertig. Ob das gut geht? Der Teig bei mir war etwas klebrig, vielleicht, weil ich aus Versehen Oliven- Öl verwendet habe. Aus den angegebenen Zutaten macht man 6-9 Bällchen, bei mir waren es jedes Mal zwei Bleche voll, also exakt 14 Bällchen.

Wahrscheinlich habe ich sie etwas kleiner geformt. Ich muss zugeben, die sahen etwas rustikal. Hmm… Schnell in den Ofen und abwarten. Zuerst war das der Duft aus dem Ofen, der mich neugierig gemacht hat. Dann habe ich die warmem Bällchen im Zimt und Zucker gewälzt und es roch noch besser. Die Bällchen sahen unscheinbar und wie gesagt, etwas rustikal. Mit Vorsicht habe ich ein kleineres Bällchen rausgesucht und gekostet. Mmmm…wie lecker. Ein Gedicht. Augen zu und genießen…Diese Apfel- Bällchen möchte ich Euch heute mit ruhigem Gewissen empfehlen. Das wird Euch sicher schmecken. Guten Appetit 🙂

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Die leckersten Apfel-Ballen auf der Welt:

Die Zutaten:

200 g Magerquark

100 ml Rapsöl, bei mir Olivenöl

Vanille- Zucker

110 g Zucker

300 g Weizenmehl

10 g Backpulver, 1 EL bei mir

2-3 Äpfel

Zum Wälzen

Zucker, Zimt

Zubereitung:

1. Zuerst habe ich den Ofen auf 180° C Umluft vorgeheizt und zwei Backbleche mit Backpapier ausgelegt. Dann wird Quark, Zucker, Vanille- Zucker und Öl in einer Schüssel gerührt. Das Mehl mit dem Backpulver sieben und zum Quark geben. Zusammen kneten. Der Teig war etwas klebrig, die Kochmädels beruhigen, so soll es sein 🙂

2. Jetzt noch schnell Äpfel schälen und in grobe Würfel schneiden, so bleiben sie schön saftig. Die Äpfelchen zu dem Teig geben und Ballen formen, wie gesagt, bei mir sind es jedes Mal 14 Ballen, auch beim Essen finde ich diese Größe ideal. Die Bällchen auf dem Blech verteilen und 25 Minuten im vorgeheiztem Backofen backen. In einer Schüssel Zucker und Zimt rühren, die Menge darf jeder selber bestimmen, nach Eurem Geschmack. Noch warme Bällchen im Zimt- Zucker wälzen. Und endlich genießen 🙂

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Zimt- Hefe- Faltenbrot

zimt-hefe-faltenbrotSpät am Abend habe ich diesen leckeren Zimt-Hefe-Kuchen gebacken und habe mir noch keine Gedanken gemacht, wie ich ihn fotografieren soll: Hintergründe, Props und Beleuchtung, schon ist die Hälfte verschwunden. Die Familie war sich einig. Du kannst den Kuchen nochmal backen. Der schmeckt doch so gut. Klar kann ich ihn später backen, aber was zeige ich meinen Lesern? Mit diesem Kuchen wollte ich den Karneval eröffnen. Meine Wahl soll Euch nicht wundern. Das Hefegebäck wird so großzügig gebuttert, dass es im Geschmack stark an Karnevalsgebäck wie Muuzen oder Krapfen erinnert. In Köln wird jedes Jahr Dreigestirn gewählt, so habe ich auch für Euch drei Leckereien für Karneval vorbereitet. Heute präsentiere ich ein Rezept für Zimt- Faltenbrot. Helau!
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Zimt- Hefe- Faltenbrot:

Die Zutaten für den Teig:

 
700 g Weizenmehl
100 g Zucker
5 TL Hefe
Prise Salz
200 ml Milch
110 g Butter
4 Eier
2 TL Vanillin- Zucker
Mehl und Fett für die Form
etwas Mehl für die Arbeitsfläche
 

Zimtfüllung:

110 g Butter
260 g Zucker
2 EL Zimt
Prise Muskat
 
Die Zubereitung:
1. Vier Eier cremig rühren, auf die Seite stellen. In einer großen Schüssel trockenes Hefepulver mischen Sie einfach direkt unter das Mehl. 100 g Zucker, Salz dazu geben. Milch in einem Topf etwas erwärmen und die Butter dadrin lösen, man muss aber dabei achten, dass die Milch nicht überkocht. Vanillin- Zucker hinzufügen und alles etwas erkalten lassen. Ich kenne noch von Zuhause, dass man mit der heißen Flüssigkeit und Hefe aufpassen muss. Hitze tötet die Hefe ab oder zu heiße Milch kann den Wachstum hemmen. Passt also gut auf, dass die Milch nicht zu heiß ist, man kann es mit dem Finger probieren 😉
2. Die inzwischen kalt gewordene Butter- Milch in die Mehlmischung geben und verkneten. Eier hinzufügen und alles verkneten. Jetzt muss der Teig ,, gehen“. Ich decke die Schüssel „beim Gehen“ mit einem und sauberen Tuch ab. Nachdem sich das Volumen verdoppelt hat, knete ich alles noch einmal kräftig durch. Dann ist der Hefeteig fertig, um verarbeitet zu werden.
3. Inzwischen kann man die Füllung zubereiten. In einem Topf löse ich die Butter auf und warte bis sie leicht braun wird. Dann stelle ich den Topf auf Seite. In einer Schüssel mische ich Zimt, Zucker und Muskat zusammen.
4. Den Backofen auf 180 Umluft vorheizen und eine Backform fetten und mehlen. ich habe eine feuerfeste Auflaufform genommen, weil man durch die durchsichtigen Wände alle Fältchen sehr schön sehen kann. Es ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich mich freuen, wenn ich Falten sehe 😉
4. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche rolle ich den Teig aus und verteile die zerlassene Butter mit einer Pinsel. Dann streue ich die Zucker-Zimt- Mischung drüber und schneide den Teig in schmale Streifen. Die einzelnen Streifen falte ich zusammen in wwwww-Schlangen oder wie eine Ziehharmonika und lege in die Auflaufform. Jetzt landet das ganze im Backofen für etwa 60 Minuten. Nach dieser Zeit nimmt der Kuchen goldene Farbe und überall duftet es nach Zimt und frisch Gebackenem. Herrlich 🙂 Guten Appetit!

 

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Alles Liebe

Edyta