Ingwer- Apfel- Chutney

rezept-fuer-inwer-apfel-chutneyInwer- Apfel- Chutney schmeckt so herrlich fruchtig. Es ist eine tolle Beilage zu Gemüse, Reis, sogar Käse. Wie zum Beispiel Blauschimmelkäse. Ich esse es gerne auch als Nachtisch. Zwiebeln zum Nachtisch? Ja, in der Chutneysosse, mit Äpfeln und Ingwer ist es möglich. Und dieses herrliche bernsteinfarbene Apfelchutney macht gute Laune schon beim Frühstück. Diese kleinen Stückchen sind so lecker!

Wie kann man das Chutney aufpeppen?

Geignet dazu sind Gwürze wie: Muskat, Anis, Nelken, Kumin oder Pigmet. Auch die Schärfe kannst Du selber bestimmen. Magst Du scharf, etwas mehr Essig dazu geben. Oder eine mildere Essigsorte nehmen.

Hast Du Angst vor Karamell? Mach dieses Chutney- Rezept einfacher. Zwiebeln mit einem EL Speiseöl andünsten. Ingwer und  Äpfel dazu geben. Und weiter wie üblich handeln. Also Essig und Gewürze rein. Kochen, bis es weich ist. Du kannst das Chutney natürlich sofort kosten. Oder wenn Du magst im Glas haltbar machen. Für mich hat diese Menge für drei unterschiedlich große Einmach- Gläser, wie auf den Fotos, gereicht.

Und weitere leckere Herbst- Rezepte findest Du hier und hier.

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Ingwer- Apfel- Chutney:

Zutaten:

1000 g Äpfel

3 mittelgroße Zwiebeln

150 g Zucker

100 ml Essig

1- 2 Chili- Schoten

3- 4 cm Ingwerstück

0, 5 Tl Salz

eine Prise Zimt, Kumin, Pfeffer

Zubereitung:

1. Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.

2. Zwiebeln schälen und würfeln.

3. Zucker in einem Topf bei mittlerer Temperatur auflösen lassen( wie Karamell).

4. Äfel- und Zwiebelstücke dazu geben und mit essig ablöschen.

5. Ingwer schälen und klein hacken. Chilischoten klein schneiden. Alles dazu geben.

6. Würzen und köcheln lassen, bis alles eine püreeartige Konsistenz erreicht, etwa 30- 40 Minuten.

7. Heisse Chutney- Sosse in saubere Einmachgläser füllen. Die Gläser sofort verschließen und auf den Deckel stellen, auskühlen lassen.

Luftdicht verschlossenes Glas kann man bis zu 6 Monaten kühl und trocken lagern.apfelrezepte-einmachen

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Aber ich wette mit Dir, einmal probiert, schon ist das Glas leer gelöffelt 😉

Und denkt dran, Du bist einfach wunderbar. Mit deinem Appetit, deinen Launen, Humor und Aussehen. Egal, was die anderen sagen. Das Leben ist zu kurz, um traurig zu sein.

Grüße,

Edyta

Koreanischer Zucchini- Karotten- Salat

koreanischer-zucchini-karotten-salatHast Du auch solche Gelüste wie ich? Räusper…Kulinarische…Ich meine…kulinarische Gelüste.

Der normale Bürger trinkt um vier Uhr nachmittags seinen Kaffee und ißt Käsebrote. Ich willl aber MEHR.

Kennst du vielleicht diesen fiesen Heißhunger, der sich nicht austricksen läßt? Zuerst hatte ich Lust auf marinierte Pilze. Dann auf Gurken in Tomatensoße. Schließlich war der koreanische Zucchini- Karotten- Salat dran. Aromatisch, würzig, scharf …wow! Und dazu noch die Süße. Oder leichte Säure? Und so knackig. Aber fein. Genau meins.

Um nicht aufzufallen, habe ich ihn sparsam dosiert. Hier ein Löffelchen, da ein Klecks auf die Kartoffeln. Wie ein Trinker, der seine Sucht verbirgt. Aber am liebsten würde ich das ganze Glas auslöffeln. Pur und allein.

Vielleicht habe ich einen Mangel? Protein-, Eisen-, Liebesmangel? Kennst du sonst einen Mangel? Schwanger? Das wäre ich aber jeden Winter. Seit der Schulzeit.

Diesen koreanischen Salat habe ich letzten Sommer eingelegt. Wir hatten dieses Jahr Unmengen an Zucchinis. Und so kam ich auf dieses Rezept. Sofort etwas probiert:  Ein schlichter Salat. Frisch, mit viel Gemüse. Lecker wie jeder andere Sommersalat. Aber nichts Besonderes. 

Da hat sich die Intensität des Aromas noch nicht entwickelt. Und meine Gelüste waren auch noch im Keim. Nicht wie jetzt im Winter. Und das ist der Grund, warum ich dieses Rezept für eingelegtes Gemüse gerade jetzt mit Dir teile. Im Februar. Ich kann nicht bis zum Sommer abwarten. Sei mein Komplize…rezept-fur-koreanischen-zucchini-karotten-salat

Koreanischer Zucchini- Karotten- Salat:

Zutaten:

2, 5 kg Zucchini( ohne Schale und Kerne)

500 g Karotten

300 g Zwiebeln

200 g rote Paprika- Schotte

100 g frische Petersilie, Dill

zusätzlich: 2 EL Sesamkörner geröstet

Für die Marinade:

Zutaten:

200 ml Öl

10 EL Essig 9%

0, 5 TL Pfeffer

2 EL Salz

4 EL Zucker

2 El von der Würzmischung nach koreanischer Art( siehe unten:)

4- 8 Knoblauchzehe

Zubereitung:

1. Zucchinis schälen und die Kerne entfernen. Und am besten auf einer Reibe für koreanische Salate raspeln. Oder in kleine Stücke schneiden. Karotten am besten mit dem V-Hobel in feine Stifte raspeln. Oder in dünne Streifen schneiden.

2. Zwiebeln schälen und in feine Steifen schneiden. Rote Paprika in Stifte schneiden. Das Grünzeug( Petersilie, Dill, Koriander) fein hacken. Und das ganze Gemüse in eine große Schüssel geben und gut verrühren.

3. Die Marinade zubereiten. Das Öl in eine Schüssel geben. Dann 10 EL Essig dazu geben. Sollst du einen stärkeren Essig haben, einfach mit Wasser verdünnen. Dann 0, 5 TL Pfeffer, 2 EL Salz, 4 EL Zucker und 2 EL von der Würzmischung nach koreanischer Art dazu geben und nur kurz verrühren. Den Knoblauch schälen, hacken und zu der Marinade geben.

4. Die Marinade über das Gemüse giessen und alles gut verrühren. Dann drei Stunden ziehen lassen.

5. Danach den Salat auf sterilisierte Einmachgläser sauber verteilen aber nicht bis zum Deckel. Etwas 2 cm vom Glasrand aufhören. Deckel drauf legen, aber noch nicht ganz verschließen.

6. Einen großen Topf vorbereiten. Ein gefaltetes Geschirrtuch auf den Topfboden legen. Und die Gläser draufstellen. Den Topf mit kaltem Wasser auffüllen, so dass die Gläser zu Dreiviertel mit Wasser bedeckt sind. Ich fülle soviel Wasser auf, dass der ganze Salat im Glas bedeckt ist. Aber nicht bis zum Deckel, etwa 2 cm vom Glasrand aufhören.

7. Den Topf langsam erhitzen. Nachdem das Wasser im Topf sprudelnd kocht, die Gläser mit 0, 5 L weitere 20- 25 Minuten und kleinere Gläser 30- 35 Minuten einkochen. Jetzt die Gläser fest verschließen, vorsicht heiss! Und auf den Kopf stellen. Warm einwickeln und am besten über die Nacht stehen lassen. Vor dem Servieren mit den gerösteten Sesamkörner bestreuen.gemuse-einlegen-rezept

Rezept für die Würzmischung nach koreanischer Art:

Die Würzmischung nach koreanischer Art kann scharf, mittelscharf oder mild sein. Man kann selber die nötige Würze zubereiten. Ich nehme am liebsten süße gemahlene Paprika. Die Zubereitung ist sehr einfach. Es gibt sie auch zu kaufen.

Zutaten:

1,5 TL Koriandersamen

0,5 TL gemahlenen Pfeffer

1 Teelöffel getrockneter Knoblauch

1 Teelöffel Salz

0,5 TL Kristallzucker

rote gemahlene Paprika

Alle Zutaten in eine Gewürzmühle geben und gründlich zerkleinern. Am besten 3 Minuten auf der höchsten Geschwindigkeit des Geräts. Vorsichtig aufmachen, damit man den scharfen Pulver nicht einatmet. Trocken und verschlossen aufbewahren.

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P.S. Auch in diesem Salat gilt die Regel: Keine rote Paprika- Schotte im Haus? Nimm die gelbe. Kein Dill? Verzichte drauf. Du magst gerne pikant? Tue etwas Chili- Pulver rein. Und frag bitte nicht, warum der koreanische Salat mir es so angetan hat. Er sieht unscheinbar aus. Aber hütte Dich! Der Schein trügt.

Sei mein Komplize 😉

Deine Edyta

Köstliche Arepas mit Käse

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kanarische-inselnHola,

es gibt köstliche Arepas mit Käse. Knusprig, sehr sättigend und am besten direkt aus der Pfanne. Und die Mozzarella- Füllung zieht so herrlich lange Fäden. Übrigens, nicht beim ersten Date servieren. Etwas unromantisch beim Essen. Käse- Arepas? Was ist das denn? Arepas sind runde frittierte oder gebackene Fladen aus Mais. Kurz gesagt, ein lateinamerikanisches Fastfood. Populär in Kolumbien, Venezuela oder Panama. Aber auch auf Teneriffa, wo sie pikant gefüllt und mit verschiedenen Soßen serviert werden.

Die bekannteste Arepas- Füllung besteht aus Avocado, Hähnchen und Mayonnaise und heißt de Reina – Pepiada zu Ehren der venezolanischen Miss World. 

Traditionell werden Arepas aus Maiskörner zubereitet. Die Körner werden zuerst gewässert, dann stundenlang gekocht. Und erst dann gemahlen. Damit es schneller geht, nimmt man heutzutage spezielles Maismehl. In Lateinamerika wird überall das vorgekochte Maismehl von Marke Pan verwendet. Das Mehl ist weiß und neutral im Geschmack. Und die Fladen sind sehr hell. Es ist nicht das gelbe Maismehl, Polenta oder Maisgrieß, das wird kennen. Und ohne dieses Mehl bekommt man keine echten Arepas.

Jetzt muss ich mein Geheimnis lüften. Meine Arepas sind nicht die echten, südamerikanischen. Es sind auch nicht Mal die kanarischen. Es sind eher Mais- Bratlinge. Oder Maismehl- Fladen. Ich habe das richtige Harina Pan Maismehl nicht bekommen. Und der Hunger war groß…

Meine Maisfladen sind goldbraun, weich und köstlich. Und vegetarisch. Am besten schmecken sie warm. Mit Avocado, Salat und Tomate. Scharfe Curry- Paste dazu. Oder Mojo verde Sauce. Perfekt.

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Köstliche Arepas mit Käse:

Zutaten:

150 ml Wasser

150 ml Mehl

eine Prise Salz

300 g Maismehl

1 EL brauner Zucker

3 EL Butter

50 g Philadelphia- Frischkäse

100 Mozzarella gerieben

Fett zum Braten

Zubereitung:

1. Zuerst das Wasser mit der Milch verrühren. Mehl, Salz und Zucker dazu geben. Zu einem Teig kneten und 15 Minuten ruhen lassen.

2. Die Butter in einem Topf schmelzen lassen. Kurz erkalten lassen. Dann zu dem Teig zusammen mit dem Frischkäse geben und gut verrühren.

3. Kleine Bällchen formen und mit dem geriebenen Mozzarella füllen. Oval formen und flach drücken. In das heiße Fett legen und von beiden Seiten goldbraun braten.

Am besten heiß servieren.

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Es wird Zeit auf neue Reisen zu gehen. Und frische Fotos mitbringen. Ich weiß…

Hasta luego

Edyta

Gurken in Tomatensoße

Gurken-in-Tomatensoße Ich könnte schwören, das Rezept für Gurken in Tomatensoße gab es schon auf dem Blog. Und ich finde es einfach nicht. Jeden, der die Gürkchen probiert hat und schmatzend nach dem Rezept ruft, habe ich zu Internet geschickt. Das Rezept gibt es schon ewig auf meinem Blog. Ja, es gibt. Aber nur auf einem Blog, auf polnisch. Auf deutsch finde ich es bis jetzt nur bei Chefkoch.de

Und das muss man schnell ändern. Die Zubereitung ist wirklich einfach und die Gurken sehr lecker.

Als Kind konnte ich nicht begreifen, dass man solche Speisen serviert. Bei jeder Familienfeier gab es bei uns Essig-Pilze, selbstgemachte Gurken und eingelegtes Gemüse, was man Pickles nannte. Die Erwachsenen habe gerufen: probier mal die Pilze, die sind richtig knackig. Und haben untereinander die Schälchen mit den Delikatessen getauscht. Und wir Kinder haben uns geweigert, das überhaupt zu probieren. Essiggeruch…igitt!

Ich esse lieber nahrhafte Gerichte, die satt machen. Oder halt etwas Süßes. Und solche Knabberei, die einen ganzen Nachmittag dauert und man halb hungrig vom Tisch aufsteht, konnte ich nie verstehen. Bis vor kurzem. Es gab eine Woche, wo ich jeden Abend ein Glas mit Gurken in Ketchup ausgelöffelt habe. Und es hat richtig, richtig gut geschmeckt. Säuerlich, etwas süß, leicht pikant und so schön knackig. Man serviert sie als Beilage zu Fleisch, Gemüse, Kartoffeln oder Pommes. Ich habe sie einfach pur aufgegessen. Bis auf das letzte Glas. Vielleicht wird man endlich erwachsen?

Gurken in Tomatensoße kann man auch Ketchup-Gurken nennen. Für die Soße wird jede Menge Ketchup gebraucht. Vor allem, wenn man sofort die doppelte Portion zubereitet. Und ich habe Knoblauch auf zwei Zehen reduziert. Obwohl man für jedes Glas eine Knoblauchzehe nehmen soll.

Und wer richtig pikant man, dem würde ich etwas Kräuter- Pfeffer empfehlen. Was unser,, Nationalgut“ ist. Man kann den Kräuter- Pfeffer als eine fertige Mischung kaufen. Oder selber aus weißem Senf, Koriander, Paprika, Kreuzkümmel, Majoran, Knoblauch, Bockshornklee und natürlich auch Pfeffer zubereiten.

Und das wichtigste Zutat nicht vergessen. Gurken. Und zwar am besten Gurken aus dem eigenen Garten. Jetzt ist raus. Eigentlich wollte ich Euch meinen ganzen Stolz zeigen. Selbstgezüchtete Gurken. Ganz unten auf dem Foto ein Prachtexemplar frisch nach dem Gewitter. Etwas verschmutzt, dafür aber garantiert BIO.

Mit Ameisen, Kröten und allen Viecher angefreundet, die bei uns im Garten wohnen. Es gibt sogar eine ganze Blindschleichen- Familie, bei der Anblick ich jedes Mal aus vollem Halse schreie. So freundlich wachsen unsere Gurken und gedeihen.

Und wenn man die üppige Ernte verarbeiten möchte, empfehle ich Euch dieses Rezept:

Ketchup-Gurken

Gurken in Tomatensoße:

Zutaten:

2 kg kleine Gurken

1 große Zwiebel

1 EL Salz

Für die Sauce:

125 ml Essig

750 g Ketchup pikant

190 g Tomatenmark

110 ml Öl

1 TL Senfkörner

2 Knoblauchzehen

210 g Zucker

Zubereitung:

1. Frische Gurken putzen, schälen und vierteln. Manche Leute schälen sie nicht, ich mag aber diese stachelige Haut nicht besonders. Dann die Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden. Zusammen mit den Gurken in eine Schüssel geben und mit 1 EL Salz bestreuen. Zwei Stunden stehen lassen. Danach den Saft abgießen.
2. Danach alle Zutaten für die Sauce zusammenrühren und zu den Gurken geben. 30 Minuten stehen lassen. Und in 250 ml Einmach-Gläser einfüllen und 15 Minuten einkochen.

Rezept-für-Ketchup-Gurken

Gurken-nach-dem-Gewitter

Und nächstes Mal gibt es ein weiteres vergessenes Rezept, das schon ewig auf dem Blog sein müsste.

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Sonntag

Edyta