Schneller Apfelkuchen mit Haferflocken- Streuseln

Ein bekannter Klassiker, wie wir ihn lieben: Streusel- Apfelkuchen. Und weil wir nicht viel Zeit haben, es gibt ein Ruck- Zuck- Rezept. Diesen schnellen Apfelkuchen mit knusprigen Haferflocken- Streuseln mag jeder. Mit leichtem Zimt- Duft, aromatischem Apfel- Geschmack paßt er sehr gut zu einem herbstlichen Kaffee- Nachmittag.

Bei diesem Rezept kann man nichts falsch machen. Am besten nimmt man frische Äpfel aus der Region. Vielleicht aus dem eigenen Garten? Dann kann man sie mit der Schale verwenden. Natürlich sollst du das Entkernen nicht weg lassen. Und damit die geschnittenen Äpfel nicht dunkel werden, verrate ich Dir einen Trick. Du kannst eine Zitrone nehmen. Das weiß schon ein Kind. Aber ein guter Rat von der Oma ist: die geschälten Äpfel in einer Schüssel mit Wasser halten. So bleiben sie hell und frisch. Natürlich nicht tagelang. Sondern solange bis der Teig fertig ist.


Wer mag, kann den Apfelkuchen mit einer Handvoll Rosinen aufpeppen. Zur Erinnerung: Rosinen waschen und dann mit heißem Wasser überbrühen. Etwas im Wasser stehen lassen. Danach auf einem Sieb abtropfen lassen. Eventuell mit 3 Esslöffeln Rum oder Orangensaft tränken.

Ich verzichte auf die Rosinen. Dafür gebe ich ein Paar Äpfel mehr. So habe ich ein gutes Gewissen. Wir essen kaum noch Kuchen. Eher gesunde Äpfel mit klein bißchen Teig. Und Haferflocken 😉

Schneller Apfelkuchen mit Haferflocken- Streuseln:

Zutaten:

150 g weiche Butter

150 g Zucker

1 EL Vanille- Zucker

3 Eier

eine Prise Salz

300 g Mehl

1 EL Backpulver

160 ml Milch

5- 6 Äpfel

Streusel:

150 g Mehl

80 g weiche Zucker

1 TL Zimt

100 g Butter

5 EL Haferflocken

1 EL Vanille- Zucker

Zubereitung:

1. Äpfel schälen, in Spalten schneiden und in eine Schüssel mit Wasser geben, damit sie nicht dunkel werden.

2. Die weiche Butter, den Zucker und Vanille- Zucker schaumig schlagen. Danach die Eier einzeln dazu rühren. Salzen.

3. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und zum Teig langsam unterheben. Anschließend die Milch unterrühren.

4. Ein Backblech 40 x 30 cm mit Backpapier auslegen. Den Teig drauf verteilen und etwas glätten. Die Äpfel abtropfen lassen und auf dem Teig verteilen.

5. Streusel: Alle Zutaten rasch mit den Händen verkneten. Dann auf dem Teig gleichmäßig verteilen.

6. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad 40 Minuten backen. Herausnehmen und etwas abkühlen. Dann in Stücke schneiden, aus der Form heben. Achtung: es bröselt sehr 🙂

Übrigens, Omas sind einfach die besten. Die Lieblings-Sprüche von meiner Oma:

– wenn du noch Hunger hast, gibt es Nachschlag( obwohl man satt und kugelrund ist)

– du sieht aber abgemagert aus( egal wieviel ich gerade wiege)

– Kinder und Gläser gibt es nie zu viel

– rede nicht beim Essen, sonst bekommst du einen dummen Mann

– du sollst den Holzlöffel nicht ablecken, sonst bekommst du einen Mann mit Glatze

Ich denke, Omas- Weisheiten klingen ziemlich überzeugend, oder?

Liebe Grüße und viel Freude beim Nachbacken!

Edyta

Klassische Bethmännchen, wie früher

klassische-bethmannchen-wie-fruherIn dieser unruhigen Zeiten ist mein Wunsch nach Normalität doppelt so groß. Also dürfen in der Weihnachtsbäckerei alte, geprüfte Rezepte nicht fehlen. Heute gibt es klassische Bethmännchen, wie früher. Mit viel Marzipan, Zucker und Mandeln. Als eine kleine Abwechslung kommt ein Schuss Amaretto statt Rosenwasser. Wer was Neues sucht, kann die Bethmännchen mit Pekannuss-Hälften backen. Oder gemahlene Haselnüsse statt Mandeln nehmen. Egal wie man es macht, diese duftende Dingen sind richtig lecker und niedlich 🙂

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Klassische Bethmännchen, wie früher:

für 32- 34 Stück

Zutaten:

50 Mandeln

200 g Marzipanrohmasse

2 El Weizen- Mehl

80 g Puderzucker

80 g gemahlene Mandeln

1 EL Amaretto- Likör oder etwas Bittermandel- Aroma

1 Eiweiß

eine Prise Salz

Zum Bestreichen:

1 Eigelb

4 EL Milch

Zubereitung:

1. Zuerst die ganzen Mandeln schälen. Die Mandeln in einen kleinen Topf geben und mit dem Wasser gut bedecken. Das Wasser zum Kochen bringen und 2- 5 Minuten kochen. Dann das Wasser abgießen. Die Mandeln mit kaltem Wasser abschrecken. Jetzt springen sie fast von allein aus der Haut. Dann die Mandel mit einem Messer halbieren. Nun die Mandelhälften auf einem Küchentuch trocknen lassen.

2. Gekühltes Marzipan grob raspeln. Das Mehl mit dem Puderzucker und den gemahlenen Mandeln auf einer Arbeitsfläche mischen. In der Mitte eine Mulde machen und das geraspelte Marzipan, Amaretto, eine Prise Salz und den Eiweiß hinein geben und gut vermischen. Soll der Teig sehr kleben, etwas Mehl hineinmischen. Zu einer Kugel formen, flach drücken und für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

3. Aus dem Teig zwei Rollen formen und mit dem Messer in 1 cm breite Stücke schneiden. Jedes Stück zu einer Kugel formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. In jede Kugel seitlich drei Mandelhälften eindrücken. Das Eigelb mit der Milch verquirlen und alle Bethmännchen damit bestreichen.

4. Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Ober/ Unterhitze 15 Minuten backen. Auf dem Blech abkühlen lassen.

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In Blechdosen halten die Bethmännchen 6- 8 Wochen. Angeblich. Wer würde denn schon so lange warten. Andere Weihnachtsplätzchen findest du hier.

Bleib gesund

Edyta

Apfel- Blechkuchen von Oma Helenka

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Die Liebe zu Katzen und gutem Essen schon von klein an 😉

Apfel- Blechkuchen von Oma Helenka war mein absoluter Lieblingskuchen in der Kindheit. Und bis heute erinnert mich an die glückliche Zeit mit meiner Großmutter. Mit vielen Spielen draußen in einem wilden Garten. Mit einem Baumhaus auf einem alten Zwetschgen- Baum. Der beste Versteck von den langweiligen Erwachsenen. Und immer mit einem Hund und einer beliebten Katze. Zwei treue Begleiter meiner Kindheit. Und Omas Apfelkuchen hat mir immer die ersten Misserfolge versüßt. Den Fahrradsturz und aufgeschürften Knie und Ellbogen. Ein zerrissenes Kleid beim Zaun klettern. Und die Rüge der Mutter. Die ersten Tränen der Trauer…

Der Apfelkuchen von früher ist saftig, lecker und unkompliziert. Oma hat ihn mit einfachen Zutaten zubereitet. Ohne viel Schnickschnack, schnell und köstlich. Mit säuerlichen Äpfeln aus unserem Garten. Meistens hat sie Graue Renetten oder Antonowka genommen. Ob jemand noch die alten Apfel- Sorten kennt? Ich esse sie am liebsten roh und der herbe Apfelgeschmack erinnert mich an die Kindheit. Als ob es gestern gewesen wäre…

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Apfel- Blechkuchen von Oma Helenka:

Zutaten:

für den Teig:

600- 640 g Weizenmehl

2 TL Backpulver

250 g Margarine oder Butter

3 Eier

Prise Salz

2 EL Schmand

200 g Zucker



für den Belag:

2 kg Äpfel

150 g Zucker

1- 2 TL Zimt

2 EL Semmelbrösel( oder Grieß)

zusätzlich:

etwas Mehl


Semmelmehl oder gemahlene Nüsse

Zubereitung:

1. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und auf eine Arbeitsplatte sieben. In die Mitte eine Mulde drücken und kalte Butter in kleinen Würfeln geben. Mit einem großen Messer zu den Streuseln durchhacken. Eier, Salz, Schmand und Zucker dazu geben. Mit den Händen zügig zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig halbieren. In Frischhalte- Folie wickeln und für 30- 60 Minuten kalt stellen.

2. Die Äpfel schälen, entkernen und grob raspeln. Mit Zimt, Zucker und Semmelbröseln gut mischen.

3. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Ein Backblech 24 x 35 cm mit Backpapier auskleiden. Ein Teil des Teigs auf einer bemehlten Fläche auf Blechgröße ausrollen.

Mit einer Gabel einstechen und 10- 15 Minuten im vorgeheizten Backofen vorbacken.

4. Den Boden aus dem Ofen nehmen. Mit Semmelbröseln bestreuen. Die Apfel- Masse auf den vorgebackenen Boden geben und mit einem Löffel etwas glätten. Anschließend den restlichen Teig ausrollen und die Apfelmasse damit bedecken. Mit einer Gabel leicht einstechen. Im vorgeheizten Backofen weiter 45- 60 Minuten goldbraun backen. Auskühlen lassen. Mit Puder-Zucker bestreuen, oder den Kuchen noch heiß mit Puderzuckerguss bestreichen.

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Riesengebirge-Niederschlesien

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Glückliche Kindheit- der Pony selbst geschnitten, natürlich viel zu kurz 🙂

Der Herbst ist bereits im vollen Gange. Das bedeutet: Kerzen anmachen, Tee aufgießen, alte Fotos anschauen. Vielleicht ein Stück Apfelkuchen essen. Setzt dich zu mir 😉

Edyta