Marokkanische Ingwer- Kekse

Die kulinarische Weltreise mit Reiseleiter Volkermampft führt uns im November nach Marokko. Die Recherche nach einem marokkanischen Rezept ist eine richtige Heraussforderung.

Ich stöbere in den Fleischgerichten, zwischen Hammel-, Schaf- und Rindfleisch. Es ist nichts für mich. Couscous ist viel zu einfach. Einen spitz zulaufenden Tontopf für Nationalgerichte habe ich gerade nicht zur Hand. Und vegetarische Tajine auf dem Herd gekocht, ist bestimmt lecker, aber nicht ganz typisch marokkanisch. Was soll ich kochen? Einen aromatischen Pfefferminztee?

Bei einer Tasse Tee wird es mir endlich klar. Die marokanische Küche ist für ihre verführerische Süßspeisen bekannt. Köstliche Plätzchen, orientalische Desserts, ,, arabisch angehaucht“ , würzig, klebrig und sehr süß. Mahalabia, Sellou, M’hencha- alles klingt so spannend.

Ich entscheide mich für marokkanische Ingwer- Kekse. Das Rezept und eine tolle Anleitung dazu, habe ich bei Doris von Genusswelt gefunden. Ich mag ihre ruhige angenehme Stimme und die Kekse sind richtig lecker. Mit gemahlenem Ingwer, aromatisch, leicht zitronig, weil ich sie zusätzlich mit einem Zitronen- Zuckerguß verziere. Perfekt zum Tee oder Kaffee.

Mit einem Teller frisch gebackener Inwer- Plätzchen setze ich mich auf das Sofa. So, jetzt kann ich bei den anderen Mitreisenden vorbei schauen. Welche marokanische Gerichte haben sie uns mitgebracht. Hatten sie auch eine schwere Wahl wie ich? Bist du auch neugierig? Die Liste der anderen Teilnehmer( wird ergänzt) ist ganz unten.

Marokkanische Ingwer- Kekse:

Zutaten:

300 g Mehl

75 g Puder- Zucker

175 g Margarine

2- 3 TL gemahlenen Ingwer

1 EL Vanille- Zucker

1 Eigelb

etwas Mehl zum Ausrollen

eventuell Orangeat, Zuckerperlen, Sesam- Körner, getrocknete Ringelblumen

Für den Zucker- Guß:

125 g Puder- Zucker

2 EL Zitronensaft

eventuell etwas Wasser

Zubereitung:

1. Das Mehl und den Puderzucker in eine Schüssel sieben. Dann die anderen Zutaten wie Margarine, gemahlenen Ingwer, Vanille- Zucker und ein Eigelb dazu geben. Alles mit einem Mixer (Knethaken) zunächst auf der niedrigsten dann auf der höchsten Stufe zu einem Teig verarbeiten. Der Teig soll weich und elasthisch sein. Bei Bedarf eventuell etwas mehr Mehl nehmen.

2. Den Backofen auf 170 Grad vorheizen. Die Backbleche mit dem Backpapier auslegen.

3. Den Teig auf einer bemehlten Oberfläche ausrollen und Kekse ausstechen. Mit Orangeat verzieren. Bei 170 Grad etwa 10- 12 Minuten backen. Erkalten lassen.

4. Plätzchen mit Zuckerguss bestreichen und mit Zucker- Perlen bestreuen. Eventuell mit Sesamkörner oder getrockneten Ringelblumen bestreuen.

In dem Rezept von Doris steht 2 TL Ingwer. Wer mag, wenn die Zunge brennt und das Blut schneller fließt, kann so wie ich etwas mehr Ingwer in den Teig geben. So bekommt auch mein Alltag etwas Würze 😉

Sonnige Grüße

Edyta

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in den Marokko - die besten Rezepte und Gerichte der marokkanischen Küche

Hier die Liste der Mitreisenden:

Wilma von Pane-Bistecca mit Marokkanisches Fischgericht mit Couscous und Jogurt Sauce

Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Marokkanisches Fladenbrot aus der Pfanne
Sonja von fluffig & hart mit Marokkanisches Kofta Kebab
Sonja von fluffig & hart mit Baghrir – marokkanische Pfannkuchen
Simone von zimtkringel mit Marokkanisches Schmorhähnchen
Jill von Kleines Kuliversum mit Salzzitronen
Jill von Kleines Kuliversum mit Harira – marokkanische Suppe
Britta von Brittas Kochbuch mit Bunte Gemüsetajine mit Falafel

Volker von volkermampft mit Marokkanisches Meloui (Malawi) – Leckeres Pfannenbrot

Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit marokkanische-chorba-mit-lamm-gemüse-und-safran , Amlou- marokkanischer Mandel-Honig-Dip mit Arganöl und Shrimps-Gemüse-Tagine mit Salzzitronen

Britta von Backmaedchen 1967 mit Mandel Ghriba

Tina von Küchenmomente mit Zitronen-Ghriba
Anja von GoOnTravel mit Marokkanische Linsensuppe – Harira (vegan)
Susanne von magentratzerl mit Harira

Marie- Louise von Küchenliebelei mit Rindfleisch-Tajine mit Datteln

Dirk von low-n-slow: Dafina aus dem Slowcooker

 

Klassische Bethmännchen, wie früher

klassische-bethmannchen-wie-fruherIn dieser unruhigen Zeiten ist mein Wunsch nach Normalität doppelt so groß. Also dürfen in der Weihnachtsbäckerei alte, geprüfte Rezepte nicht fehlen. Heute gibt es klassische Bethmännchen, wie früher. Mit viel Marzipan, Zucker und Mandeln. Als eine kleine Abwechslung kommt ein Schuss Amaretto statt Rosenwasser. Wer was Neues sucht, kann die Bethmännchen mit Pekannuss-Hälften backen. Oder gemahlene Haselnüsse statt Mandeln nehmen. Egal wie man es macht, diese duftende Dingen sind richtig lecker und niedlich 🙂

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Klassische Bethmännchen, wie früher:

für 32- 34 Stück

Zutaten:

50 Mandeln

200 g Marzipanrohmasse

2 El Weizen- Mehl

80 g Puderzucker

80 g gemahlene Mandeln

1 EL Amaretto- Likör oder etwas Bittermandel- Aroma

1 Eiweiß

eine Prise Salz

Zum Bestreichen:

1 Eigelb

4 EL Milch

Zubereitung:

1. Zuerst die ganzen Mandeln schälen. Die Mandeln in einen kleinen Topf geben und mit dem Wasser gut bedecken. Das Wasser zum Kochen bringen und 2- 5 Minuten kochen. Dann das Wasser abgießen. Die Mandeln mit kaltem Wasser abschrecken. Jetzt springen sie fast von allein aus der Haut. Dann die Mandel mit einem Messer halbieren. Nun die Mandelhälften auf einem Küchentuch trocknen lassen.

2. Gekühltes Marzipan grob raspeln. Das Mehl mit dem Puderzucker und den gemahlenen Mandeln auf einer Arbeitsfläche mischen. In der Mitte eine Mulde machen und das geraspelte Marzipan, Amaretto, eine Prise Salz und den Eiweiß hinein geben und gut vermischen. Soll der Teig sehr kleben, etwas Mehl hineinmischen. Zu einer Kugel formen, flach drücken und für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

3. Aus dem Teig zwei Rollen formen und mit dem Messer in 1 cm breite Stücke schneiden. Jedes Stück zu einer Kugel formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. In jede Kugel seitlich drei Mandelhälften eindrücken. Das Eigelb mit der Milch verquirlen und alle Bethmännchen damit bestreichen.

4. Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Ober/ Unterhitze 15 Minuten backen. Auf dem Blech abkühlen lassen.

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In Blechdosen halten die Bethmännchen 6- 8 Wochen. Angeblich. Wer würde denn schon so lange warten. Andere Weihnachtsplätzchen findest du hier.

Bleib gesund

Edyta