Chrust oder Faworki

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Chrust, auch bekannt als Faworki, ist polnisches Schmalzgebäck, das besonders in der Karnevalszeit beliebt ist. Der Name Chrust (gesprochen: hrust) bedeutet Reisig. Und genau so müssen diese frittierten Teigstreifen sein: knusprig und zerbrechlich – wie trockenes Holz, das beim Biegen sofort knackt und bricht.

Der Name Faworki kommt aus dem Französischen. Das Wort„ faveur” bedeutet „Gunst“ oder „Gefallen“ und bezog sich ursprünglich auf Schleifen, die Ritterinnen ihren Liebsten schenkten. Moment…wat? Ritterinnen? Gab es weibliche Ritter im Mittelalter? Wo habe ich das denn her?Bestimmt eine mentale Abkürzung. Hmmm. wahrscheinlich geht es um die Damen, die Ihren Rittern den Schleifen gaben-als Glücksbringer für den Kampf. Oder aus Verbundenheit und Verehrung. Also Liebesschleifen.

Bei mir zu Hause haben wir immer Chrust gebacken. Und wir Kinder haben einfach nach Chrusciki(Diminutiv von Chrust) verlangt.

Besonders gelungen sind diese Teigschleifen, wenn sie viele Luftblasen haben. Dafür muss man sich intensiv mit dem Teig beschäftigen. Ausrollen, wieder zusammen falten. Und zwischendurch kräftig mit dem Nudelholz draufhauen. Und das Ganze etwa mindestens 10-15 Minuten wiederholen. Manche Hausfrauen bearbeiten den Teig…eine Stunde. Sie schwören darauf, dass die Faworki dann unvergleichlich zart gelingen. Andere sparen die Zeit und drehen den Teig durch den Fleischwolf. Ich wähle die Option mit dem Nudelholz. Ein paar Mal ordentlich drauf hauen, schon ist man frau richtig entspannt.

Natürlich hätte ich noch ein paar Tipps für Dich, bin aber schon mit den zwei anderen Faschingsrezepten beschäftigt. Also bleib dran, bald ist es so weit. Alaaf, Alaaf!

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Die Streifen an den Enden schräg schneiden – am besten mit dem gezackten Rädchen. Das habe ich natürlich im Eifer des Gefechts vergessen. Wozu habe ich das neue Rädchen eigentlich gekauft???

Chrust oder Faworki

Chrust oder Faworki genannt, sind ein polnisches Schmalzgebäck zur Karnevalszeit

Ingredients

  • 320 g Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 4 Eigelb
  • eine gute Prise Salz
  • 5 EL Schmand
  • 1 TL Zucker
  • 1 EL Essig 6%
  • zusätzlich:
  • Pflanzenöl
  • Puderzucker

Instructions

1

Das Mehl mit dem Backpulver auf die Arbeitsfläche sieben. In der Mitte mit einem Löffel eine Vertiefung formen. Zuerst das Eigelb, dann das Salz, den Zucker, den Schmand und den Essig hineingeben.

2

Alles mit der Hand gut durchkneten. Den Teig ausrollen und wieder zusammenfalten. Zwischendurch ca. 10–15 Minuten lang kräftig mit dem Nudelholz auf den Teig schlagen (so entstehen die vielen Luftblasen). Der Teig soll recht fest sein.

3

Den Teig halbieren. Einen Teil abdecken, damit er nicht austrocknet. Den anderen Teil sehr dünn ausrollen. Mit dem Teigrädchen Rauten oder Streifen (etwa 3 x 10 cm) schneiden. Die Enden schräg schneiden.

4

In die Mitte jedes Streifens einen Schlitz schneiden. Ein Ende des Teigstreifens durch den Schlitz ziehen, sodass eine Schleife entsteht. Das Öl in einem Topf auf etwa 170 °C erhitzen. Den Chrust portionsweise goldgelb frittieren, dabei einmal wenden. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und mit Puderzucker bestreuen. Smacznego!

Notes

Je dünner der Teig ausgerollt wird, desto knuspriger wird das Gebäck.

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Magst Du auch diese Krapfen: hier ? Lust auf weitere Rezepte? Bitte dran bleiben. Es kommt, es kommt! Smacznego! Guten Appetit! Edyta

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