Bunte Confetti- Torte

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Der Karneval wird bestimmt lustig. Bei der Zubereitung des heutigen Kuchens habe ich so gelacht, wie noch nie in meiner Küche. Im Karneval muss es bunt sein und ich habe mir ein ganz buntes Rezept ausgedacht: eine Confetti-Torte. Zuerst habe ich ein Biskuit gebacken. Nachdem ich alle Küchenschränke durchsucht habe und kein Weizenmehl gefunden, dafür aber jede Menge Vollkorn-, Buchweizen und Dinkel- Mehl, konnte ich ein Dinkel- Mehl- Biskuit- Rezept ausprobieren. Der Kuchen ist gut gelungen, vielleicht nicht so hoch, wie mein Lieblingsbiskuit aus Weizenmehl, ich war aber zufrieden. Die größte Schwierigkeit bei einem Biskuitboden liegt im Durchschneiden. Dafür braucht man eine starke und ruhige Hand. Mein Mann hilft mir immer dabei, er hat schon den Mohn- Kuchen oder das Zupf- Brot sehr akkurat geschnitten. Zur Sicherheit habe ich noch nachgefragt: meinst du, du kannst den durchschneiden? Klappt es?

Es kam eine selbstsichere Antwort: Jaaa!

– Kannst du ihn auch dreimal durchschneiden?

– Dreimal oder zweimal! Was für ein Unterschied, sicher kann ich das!

Ich habe schnell entschieden: schneide ihn zweimal durch, er ist nicht so hoch wie sonst.

Gerade habe ich geschafft, ein Päckchen Sahne aus dem Kühlschrank rauszuholen, schon hörte ich eine zufriedene Stimme: Feeertig!

Das ging aber schnell, lief mir durch den Kopf. Ich drehte mich rum und sah den Biskuit. Der war durchgeschnitten, aber…von oben. In zwei Teile.

Vor Lachen habe ich mich auf den Boden gesetzt. Mit stolzer Miene stand mein Mann neben dem Kuchen und kuckte mich an. Meinen Lachanfall konnte er nicht verstehen.

– Wie bitte soll ich daraus eine Torte machen? Fragte ich und lachte immer mehr, als ich sein stutziges Gesicht sah.

So fröhlich kann der Karneval beginnen 🙂 Die heutige Torte widme ich allen, die auch eine so hilfreiche Hand in der Küche haben!

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Bunte Confetti- Torte:

Zutaten für den Biskuitboden:

5 Eier

125 g Zucker

100 g Stärkemehl

100 g Dinkel- Mehl Type 630

2 TL Backpulver

Die Füllung:

3 Galaretka in verschiedenen Farben oder Götterspeise*

750 ml Wasser

200 ml Schlagsahne

4 Blatt Gelatine

und 100 ml Schlagsahne

2 Blatt Gelatine

Die Zubereitung:

1. Eine Springform 24 cm mit Backpapier ausgelegen. Die Form darf auf keinen Fall gefettet werden, sonst fällt die Masse zusammen. Alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben, damit sie sich gut miteinander verbinden können. Den Backofen auf 180 Grad bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Eier und Zucker etwa fünf Minuten schaumig schlagen, die Masse muss sich danach verdreifacht haben. Das Stärkemehl mit Dinkel- Mehl und Backpulver mischen und unter die Eimasse leicht unterheben. In eine Springform füllen und bei 180 Grad (Umluft 160 Grad) 25 bis 30 Minuten backen. Den Biskuit vollständig auskühlen lassen und in 2 Tortenböden teilen.

2. Wasser aufkochen. Jede Galaretka in einem Glas Wasser auflösen. Umrühren, nicht weiter kochen. In eine flache Form umfüllen und kalt stellen. Sobald Galaretka fest geworden ist, schneide ich mit einem runden Plätzchen- Ausstecher kleine Kreise. Die Reste, die dabei entstanden sind, schneide ich in kleine Stückchen und gebe zu der Füllung,

3. Die Füllung: Blatt-Gelatine einzeln ins kalte Wasser geben, damit die Blätter nicht zusammenkleben und 5-10 Minuten quellen lassen. Die gequollenen Gelatine- Blätter auslösen, leicht ausdrücken und unter ständigem Rühren bei schwacher Hitze auflösen. Nach dem Gelatine aufgelöst ist, zunächst 1-2 EL der kalten Sahne zur lauwarmen Gelatine geben und verrühren. Jetzt können wir die restliche Sahne hinzufügen, alles rühren und nicht mehr kochen. Genauso die zweite Creme für die Verzierung vorbereiten.

4. Sobald die Gelatine- Sahne- Füllung anfängt zu gelieren, geben wir die bunten Galaretka- Würfel dazu und verrühren alles vorsichtig . Einen Biskuit- Boden auf eine Tortenplatte legen und einen Tortenring herumlegen. Gelatine- Sahne-Creme mit bunten Galaretka- Stückchen auf den Biskuit streichen und den zweiten Boden darauf legen. Die Gelatine-Sahne für die Verzierung regelmäßig verteilen und mit runden, bunten Galaretkas nach Eurem Karneval- Gefühl verzieren. Torte am besten über Nacht fest werden lassen.

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Helau!

Eure Edyta

* Mehr über Galaretka schreibe ich im Rezept  für Buntes Karneval-Dessert: hier

Frau Walewska- cremiger Kuchen

Frau-Walewska-cremiger-KuchenHerzlich willkommen im Neuen Jahr 2016 🙂 Ich freue mich sehr, das Neue Jahr mit einer Liebesgeschichte zu beginnen. Der heutige Kuchen heißt nähmlich: Frau Walewska. Wer war die berühmte Frau Walewska und warum trägt der Kuchen Ihren Namen? Maria Walewska war eine Mätresse Napoleons I. Sie wurde schon als 18-Jährige mit dem 70-jährigen Graf Anastasius Colonna Walewicz-Walewski verheiratet, der als sehr eifersüchtig galt. Eine Einladung zum Empfang Napoleons in Warschau konnte der Graf allerdings nicht ablehnen und so trafen sich die beiden auf einem Ball im 1807 auf dem Warschauer Königsschloss .
Dieser erste Ball… Die Stadt lag im dichtesten Schnee und Frost. Nichts konnte aber die schönen Warschauerinnen von den Karneval- Vorbereitungen abhalten. Dieser Abend war besonders…Eine grosse Ehre Napoleon Bonaparte, der Kaiser der Franzosen sollte da sein. Bonaparte, der frische Sieger über den Russen in Pultusk, wurde wie ein Held empfangen. Mit ihn kam die Hoffung auf Unabhängigkeit. Die schönen Damen tragen tiefe Ausschnitte, schnüren schmale Taillen und pudern ihre schneeweißen Antlitze. Napoleon ist ganz verwirrt „Oh, qu’il y a de jolies femmes a Varsovie”. Und dann sieht er sie, Maria Walewska…Und eine Romance hat hier ihren Anfang.
Ob sie an diesen Abend unseren Kuchen gegessen haben? Es ist eher unglaublich. Ob Bonaparte den Kuchen überhaupt probiert hat, das weiss ich auch nicht. Aber es ist schön zu denken, dass Napoleon den Kuchen geschmeckt hat und die cremigen Schichten ihn an schneeweißen Teint der schönen Marie erinnert haben und die Konfitüre an ihre Lippen und die Mandeln…Beim Stück Kuchen und einer Tasse Tee fange ich an zu träumen…Wie war es eigentlich mit den beiden…?
Walewska-Kuchen-Rezept
 

Frau Walewska- cremiger Kuchen:

 

Die Zutaten:

 

1. Mürbeteig:

500 g Mehl
1,5 Teelöffel Backpulver
Mark von 1/4 Vanilleschote
120 g Puderzucker
200 g Butter
4 Eigelb
Prise Salz
 

2. Eischnee:

 
6 Eiweiss
350 g Puderzucker
2 EL Speisestärke
 
 

3. Vanillecreme:

 
750 ml Milch
4 EL Weizenmehl
2 EL Kartoffelmehl
2 Eidotter
Mark von 1/ 2 Vanilleschotte
100 g Puderzucker
200 g Butter
 
zusätzlich:
20 g gehobelte Mandeln
Johannisbeer- Marmelade( etwa 280 g)
 
Die Zubereitung:
1. Für den Mürbeteig das Mehl abwiegen, sieben und zu einem Kranz bilden. In die Mitte Puderzucker, Backpulver, Butter, Salz, das Mark von 1/ 4 Vanilleschotte und 4 Eigelb geben. Alle Zutaten vermengen und zu einem Teig kneten. Eine Stund kalt stellen. Danach den Teig in zwei gleiche Stücke teilen und in 2 gleich große Teig- Platten auswalzen. Am besten eine Unterlage benutzen, der Teig ist etwas klebrig. Eine Backform 25×38 mit Backpapier auslegen. Den Teig auf die Backform legen und mit Johannisbeer- Marmelade bestreichen. Eiweiß mit Zucker und Vanillezucker schnittfest schlagen. Speisestärke unterheben. Masse auf den beiden Böden verteilen. Mit Mandelblättchen bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 160°C bei Umluft ca. 30 Minuten backen. Kalt stellen.
2. Für die Füllung etwa 250 ml Milch mit Weizenmehl, Speisestärke, Eidotter, Mark von 1/ 2 Vanilleschotte und Puderzucker gut verrühren. Nun die restliche Milch in einem Topf zum Kochen bringen und die Mehl-Milch-Masse langsam unterrühren. Gut rühren, damit keine Klumpen entstehen. Die Masse unter Rühren kurz aufkochen. Abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die 200 g Butter schaumig schlagen. Wenn die Milch-Mehl-Masse fast abgekühlt ist, die schaumig gerührte Butter löffelweise in die Masse einrühren. Immer gut dabei rühren.

 

3. Einen Teig- Boden mit der Creme bestreichen, den zweiten Boden legen und leicht andrücken. Für eine Stunde kalt stellen. Guten Appetit 🙂
Polnische-Kuchen-Rezepte Creme-Schnitten

Ich bin sehr gespannt, wie euch die  diese Liebes-Geschichte gefallen hat.

Liebe Grüße

Edyta

Frohe Weihnachten wünsche ich Euch!

Polnische Tradition am Heiligabend. Oblate. Edyta Guhl.
Es gibt einen alten Brauch in meinem Lande,
am Heiligen Abend, wenn der erste Stern auf dem Himmel erscheint,
teilen die Menschen aus demselben Nest das biblische Brot miteinander(…)
Diese weiße, zerbrechliche Oblate, Weizen-Krümmel des Brotes,
ist ein Symbol für große Sachen, ein Symbol für Frieden und Brot(…)
Auf die Erde mit der Nacht eingebettet, kommt der Gott wie vor den Jahrhunderten.
Wir werden wie Brüder sein, all das Unrecht vergessen, wenn es sein muss.
Teilen wir miteinander die Oblate, das Brot des Friedens und Himmels(…)
 
Mit diesem alten Gedicht von Kamil Cyprian Norwid, in meiner Übersetzung, möchte ich Euch schon heute fröhliche Weihnachten wünschen. Viel Liebe und Gemütlichkeit, Gesundheit und Entspannung, gutes Essen und tolle Geschenke. Auf dem Blog wird es in den nächsten Tagen ganz ruhig, aber danach komme ich zu Euch mit neuem Elan. Frohe Weihnachten!

Öhrchen- kleine Teigtaschen mit einer Steinpilz- Füllung

Öhrchen-TeigtaschenDas traditionelle Festessen am Heiligen Abend beginnt mit einer Rote- Bete- Suppe ( Barszcz) mit filigranen Pilz- Teigtaschen( Öhrchen). Das Rezept für eine Rote- Bete- Suppe findest du hier . Gewöhnlich wird nur klare Suppe, ohne Gemüse, serviert. Heute lade ich Dich auf eine festliche Rote- Bete- Suppe ein.
Öhrchen-kleine-Teigtaschen-mit-einer-Steinpilz-FüllungÖhrchen- kleine Teigtaschen mit einer Steinpilz- Füllung:
(etwa 80 Stück)
 

Die Füllung:

100 g getrocknete Steinpilze
1 Zwiebel
1 EL Butter
Salz, Pfeffer
 
Die getrockneten Steinpilze gut waschen, dann in warmem Wasser über Nacht einweichen. Am nächsten Tag etwa 20- 30 Minuten kochen. Abtropfen lassen, das Wasser aufgefangen. Später geben wir den Sud zu unserer Rote- Bete- Suppe, dadurch bekommt sie ein leichtes Pilzaroma und man kann die getrockneten Steinpilze im Rezept weglassen. Die Pilze kalt stellen, danach sehr fein schneiden. Zwiebeln schneiden und zusammen mit den Pilzen in Butter anbraten. Die Füllung abkühlen lassen und durch den Fleischwolf drehen, oder Ihr könnt eine Küchenmaschine benutzen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
 

Der Teig:

300 g Mehl
ein Glas heißes Wasser
1 EL Öl
Prise Salz
 
Mehl und Salz in eine Schüssel geben, heißes Wasser untermischen und alles mit einer Gabel verrühren. Und dann per Hand zu einem glatten Teig kneten. Zudecken und etwa 15 Minuten ruhen lassen. Dann den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und mit einem Schnaps- Glas Kreise von 4 cm Durchmesser ausstechen. In die Mitte von jedem Kreis etwas Füllung geben, dann den Teig zu Halbmonden umklappen und die Ränder sorgfältig andrücken. Es ist wichtig, dass die Füllung nicht an das Rand kommt, sonst gehen die Öhrchen beim Kochen auf. Noch sehen die Öhrchen wie winzige Piroggen aus.  Nun die beiden Seiten der Halbmonde leicht nach außen ziehen, über dem Zeigefinger nach hinten klappen, und die Enden zusammendrücken.
 Die Öhrchen in reichlich siedendem Wasser in einem flachen Topf kochen. Vorsichtig umrühren und wenn sie an der Oberfläche schwimmen, noch 2-3 Minuten kochen lassen. Mit einem Schaumlöffel heraus nehmen. Jetzt die Rote- Bete- Suppe in Teller füllen und die Öhrchen auf die Teller verteilen. Guten Appetit 🙂

Polnische-Teigtaschen

Pilz-Teigtaschen

Piroggen mit Mohn-Füllung

Piroggen-mit-Mohn-FüllungDie Vorbereitungen zu Heiligabend haben schon begonnen. In meinem letzten Post habe ich Euch von traditionellen Gerichten erzählt und dazu gehören Piroggen, Piroggen oder Pierogi. Die gefüllten Teigtaschen sind wohl eines der bekanntesten Gerichte der polnischen Küche und nicht nur in der Weihnachtszeit. Als Füllung eignen sich Kartoffel-, Quark- , Obst- oder auch Mohn- Mischungen. Die süßen Teigtaschen schmecken schmecken hervorragend, egal ob frisch oder am nächsten Tag in Butter angebraten. Guten Appetit 🙂

Maultaschen-mit-Mohn

Piroggen( Pierogi) mit Mohn-Füllung:

etwa 30 Stück
 

Die Mohn- Füllung:

200 g Mohn
1/2 Liter Wasser
50 g Butter
1 EL Honig
3 EL Zucker
1 EL Orangeat
1 Eidotter
 
Zuerst wird der Mohn wird gewaschen, gründlich abgespült und über Nacht eingeweicht. Am nächsten Tag wird das Wasser abgegossen und der Mohn dreimal im Fleischwolf zermahlen.
In einem Topf wird die Butter zerlassen, Mohn, Honig, Zucker und Orangeat hinzugefügt. Die Masse wird gekühlt und erst dann mit einem Eidotter gemischt.
 

Die Piroggen:

300 g Weizenmehl
Prise Salz
125 ml heißes Wasser
1 Ei
20 g Butter
 
Die Zubereitung:
1. Das Mehl für den Teig in eine Schüssel sieben und in die Mitte eine Mulde drücken. Butter im heißen Wasser schmelzen lassen und allmählich zum Mehl hinzugeben. Etwas rühren und ein Ei und eine Prise Salz dazu geben. Einen elastischen Teig daraus kneten. In Folie wickeln und für eine halbe Stunde ruhen lassen.

2. Den Teig vierteln und auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn( 2- 3 mm) ausrollen. Mit einem Glas Kreise von 8 cm Durchmesser ausstechen. Die Teigreste mit dem nächsten Viertel des Teiges verkneten. Die Mohn- Füllung mit einem TL in die Mitte des Kreises geben. Die andere Seite darüber klappen und mit den Händen die Ränder gut andrücken und dabei halbmondförmige Teigtaschen formen. So fortfahren, bis der Piroggen- Teig und die Mohn- Füllung aufgebraucht sind.

3. Ca. 3 l Salzwasser zum Kochen bringen und jeweils 15 Piroggen darin kochen. Vorsichtig umrühren und wenn sie an der Oberfläche schwimmen, noch 2-3 Minuten kochen lassen.Dann die Piroggen mit einem Schöpflöffel aus dem Wasser holen und in einem Sieb abtropfen lassen. Die nächsten 15 Piroggen ins kochende Wasser geben.

Mohn-Piroggen

Ein Tipp: man kann die Mohn- Piroggen mit einer Vanille- Soße kredenzen. Aber nicht am Heiligabend.

 
Die einfachste Variante für die selbstgemachte Vanille- Soße:

0, 5 Glas Schlagsahne
1 EL Vanillezucker, natürlich den selbstgemachten 🙂
1 EL Zucker

Alles zusammenrühren. Voilà.

Edyta

Rote-Bete-Suppe ( Barszcz)

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Hallöchen,
nach einer kurzen Pause, komme ich etwas erschöpft zurück. Es hat mich wieder erwischt…eine böse, böse Migräne. Jeder, der sie kennt, weisst genau, was ich meine…Und obwohl ich nicht vor habe, Euch von meinen Krankheiten zu erzählen, irgendwie gehört es doch dazu…Ich bin also wieder da, blass, erschöpft und etwas kraftlos. Jetzt muss in der Küche etwas geschehen, was mit Kraft zum Weitermachen gibt.  Es könnte eine Suppe sein. Ja, genau. Nicht ohne Grund nennt mich ein Arbeitskollege ,,Suppenkaspar “. Obwohl ich glaube, der Suppenkaspar wollte keine Suppe essen? Egal. Ich brauche heute eine vitaminreiche, heisse Brühe, die mir power gibt. Am besten etwas aus der Kindheit…Eine Rote-Bete-Suppe wie bei Mutti? Rote Bete hat viel Eisen und Folsäure, schmeckt sehr lecker und diese knallrote Farbe gibt mir viel Energie…Probiert einfach selber!

Rote-Bete-Suppe( Barszcz):

Zutaten:
500 g Rote Bete Knollen
1,5 l Brühe( ich nehme immer Gemüsebrühe)
1-2 getrocknete Pilze ( Steinpilze)
1 Knoblauchzeh
3 Pigmentkörner
2-3 Pfefferkörner
1 Lorbeerblatt
1 Zwiebel
halbes Glas Gurkenwasser( alternativ: Saft von einer Zitrone oder etwas Essig)
Salz, Zucker, etwas Öl

Zubereitung:
Die rohen Rote-Bete-Knollen ordentlich waschen, mit heissem Wasser bedecken und in einem Topf kochen, bis sie weich werden( ähnlich wie Pellkartoffeln). Es kann eine Stunde dauern. Die Knollen leicht erkalten lassen und am besten jetzt schälen, solange die warm sind, geht die Schale gut ab. Am besten Handschuhe anziehen! Die geschälten Knollen grob raspeln und auf die Seite stellen.
Zwiebel schälen, grob würfeln und in Öl anschwitzen. Die Rote-Bete, Gewürze und Gemüsebrühe hinzufügen. 30-40 Minuten kochen und abschmecken. Eine gute Barszcz-Suppe braucht etwas Säure und ich nehme immer etwas Gurkenwasser aus dem Glas( kennt ihr Essiggurken?) zum Abschmecken. Noch ein Klacks Sahne und fertig! Guten Appetit! Edytarote-bete-rezepte
Liebe Grüße